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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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Autor:
Yamada, Kobi,     
Titel:
Was macht man mit einer Chance?
ISBN:
978-3-947188-42-0  
Übersetzer:
Pum, Gerda Maria
Originalsprache:
Illustrator:
Besom, Mae
Seitenanzahl:
40
Verlag:
Adrian, Berlin
Gattung:
Bilderbuch
Reihe:
Jahr:
2018
Preis:
12,95 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Wieviel Chancen hat man im Leben und wie sehen diese aus? Was macht man mit ihnen, wenn sie sich dem Menschen bieten? Im dritten Buch von Kobi Yamada und Mae Benson werden diese Fragen beantwortet.
[um 23 Sachsen-Anhalt]
       
Lesealter:
6 - 11 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Klassenlesestoff Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Ethik / Philosophie / Angst / Gefühle
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Chancen ergeben sich öfter als man denkt und sie sind richtig hübsch anzusehen. Wie ein goldener Papierschmetterling, der das Grau des Alltags erleuchtet, schweben sie zum Greifen nah um die Menschen herum.
Den vorangegangenen beiden Büchern ähnlich ist es ein Kind, das in Ich-Form von seinen Begegnungen mit verschiedenen Chancen erzählt. Es ist zunächst unsicher, was es mit ihnen anfangen soll, als mehrere Chancen-Schmetterlinge um das Kind herum flattern. Diese Unsicherheit verhindert, dass das Kind einen Schmetterling ergreift. Ein Versuch, eine Chance zu fangen, geht schief und so verliert das Kind gänzlich den Mut, sich um einen Schmetterling zu bemühen. Doch dann bleiben die Chancen aus und es beschließt, nun zur richtigen Zeit mutig zu sein. Wie ein Wetterleuchten taucht eines Tages wieder eine Chance am Horizont auf. Und dieses Mal rennt das Kind auf seine Chance zu und befreit sich damit auch von seinen Ängsten. Die Quintessenz der Geschichte wird auf den letzten Seiten mitgeliefert: Man sollte Chancen ergreifen, weil sie vielleicht zu etwas Wunderbarem führen.
Wie schon die vorangegangenen Teile ist dieses Buch ein Angebot zum Nachdenken und Weitersinnen mit Kindern ab 6 Jahren. Die Geschichte erfährt auch hier wieder seine konkrete Ausgestaltung durch die wunderbaren Illustrationen, die das Ganze in Raum und Zeit verorten. In einer Mischung aus graphischen und malerischen Anteilen (Bleistift und Wasserfarben) mit Ähnlichkeit zu japanischen Mangas zeigt sich eine Stadt mit verschiedenen Bewohnern und die angrenzende Natur mit unterschiedlichen Tieren. Und auch hier korrespondiert die farbige Gestaltung wieder mit dem Fortgang der Geschichte: Je mutiger das Kind seine Chancen nutzt, desto bunter wird auch die Welt.
Es ist auch bei „Was macht man mit einer Chance?“ eine Freude, die Bilder zu betrachten und deren kleine Welt zu entdecken. Bild und Text erzählen ineinandergreifend eine herzerwärmende gemeinsame Geschichte, so dass sie als ein harmonisches Gesamtwerk wirken. Sehr empfehlenswert!
[um 23 Sachsen-Anhalt]
  
       

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