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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Ulrich H. Baselau, Osterstr. 30, 26409 Wittmund

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Autor:
Henn, Astrid,     
Titel:
Mein Haus hat eine rote Tür
ISBN:
978-3-551-17053-8  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Henn, Astrid
Seitenanzahl:
82
Verlag:
Carlsen, Hamburg
Gattung:
Bilderbuch
Reihe:
Jahr:
2018
Preis:
13,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Du musst schon ein wenig helfen, wenn du durch die Tür trittst, sonst kann der Hausherr nicht schlafen.
[tm 23 Sachsen-Anhalt]
       
Lesealter:
0 - 5 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Abenteuer / Detektiv / fantastisch / märchenhaft / Freundschaft / Kindheit / Spannung
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
„Hallihallo, hereinspaziert, die rote Tür ist offen!“ So wird die Rezipient*in gleich auf der ersten Seite dieses kleinformatigen, dicken Pappbilderbuches begrüßt. Kaum eingetreten, gibt es für die Leser*in eine Menge zu tun: Dinge aufheben und einsammeln, Treppensteigen, Kuchen aus dem Herd nehmen und verkosten, aus dem Fenster klettern, den Dachboden inspizieren, geheime und noch viel geheimere Geheimtüren öffnen. Das alles ist gern getan, wenn man so den kleinen, ganz müden Hausbesitzer beim Zubettgehen unterstützen kann. Wird er wohl gut schlafen?
Dieses Mitmachbilderbuch lädt von der ersten Seite an zur Partizipation ein. Es fordert sie sogar heraus. Dazu spricht der Erzähler die Rezipient*in direkt an und gibt klare Instruktionen. Vor allem das Entdecken sowie Einsammeln von Gegenständen steht im Vordergrund. Dabei kommt das minimalistisch illustrierte Bilderbuch ganz ohne bspw. Klappen aus. Der Text ist von geringem Umfang. Meist sind es nur etwa drei kurze Zeilen, welche sich überwiegend auf der linken Hälfte der Doppelseite befinden. Es handelt sich zumeist um Aufforderungen, wobei teils sehr konkrete Hinweise zur Durchführung gegeben werden. Mit Aussagen wie: „Klasse, wie gut du das kannst!“, wird die junge Leser*in gelobt sowie in ihrem Tun bestärkt. Das Buch lässt sich flüssig vorlesen und ist durch den hohen Anteil des Mitmachens äußerst kurzweilig. Im Handlungsverlauf wird Spannung erzeugt, welche beim Durchschreiten der „noch viel geheimeren Geheimtür“ ihren Höhepunkt erlebt. Dahinter erfährt die hilfsbereite Akteur*in endlich, wofür sich ihre Mühen gelohnt haben und das Buch entpuppt sich als Gute-Nacht-Geschichte.
Es handelt sich um alltagssprachliche Wendungen, welche gut verständlich sind, sodass die kleinen Leser*innen in der Regel die Aufträge problemlos absolvieren können.
Dieses Mitmachbuch bietet eine wertvolle Grundlage für die Kommunikation zu Alltagssituationen. Es gilt eine Vielzahl an Dingen zu entdecken und zu thematisieren. Die Vorstellung, selbst Teil der Geschichte sein zu dürfen und ihren Ausgang beeinflussen zu können, lässt spannende „Was wäre wenn“-Fragen aufkommen und lädt zum Fabulieren ein.
[tm 23 Sachsen-Anhalt]
  
       

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