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Autor:
Lawrence, Sandra,     
Titel:
Atlas der Fabelwesen. Sagen, Legenden, Mythen aus aller Welt
ISBN:
978-3-7913-7350-8  
Übersetzer:
Harms-Nicolai, Marianne
Originalsprache:
Englisch
Illustrator:
Hill, Stuart
Seitenanzahl:
64
Verlag:
Prestel, München
Gattung:
Märchen / Fabeln / Sagen
Reihe:
Jahr:
2018
Preis:
24,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Der rundum gelungene Atlas der Fabelwesen entführt seine Leser*innen in die Welt der Sagen, Legenden und Mythen.
[sag 23 Sachsen-Anhalt]
       
Lesealter:
8 - 13 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
fantastisch / märchenhaft / Fremde Kulturen / Abenteuer
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Für den Prestel-Verlag haben Stuart Hill (Illustration) und Sandra Lawrence (Text) einen großformatigen „Atlas der Fabelwesen“ besorgt, der bekannte und weniger bekannte Figuren aus Sagen, Legenden und Mythen aus aller Welt versammelt. Mit dem alten, aber dennoch wirksamen Kunstgriff der Herausgeberfiktion gelingt es dem Atlas, seine Leser*innen von Beginn an in seinen Bann zu ziehen. In einem dem eigentlichen Atlas vorangestellten Brief wendet sich eine gewisse Ruth Briggs, eine Bibliothekarin aus London, an den Kartographen Edward Wright. Sie habe im Nachlass eines kürzlich verstorbenen Professors Forschungen zur Kartierung von Fabelwesen aus aller Welt gefunden. Unsicher, ob es sich dabei um eine Fälschung handele, lege sie diesen Fund nun in die Hände Wrights. Auf diese Weise stellt der Atlas die Grenze zwischen Fakt und Fiktion immer wieder in Frage.
Die mythologische Weltreise über insgesamt 14 Kapitel startet im bekannten Europa (Großbritannien und Irland, Nordeuropa, Südeuropa, Südosteuropa), passiert Russland und Asien (Japan, Südostasien, Mittlerer Osten), weitet sich dann nach Süden aus (Afrika) und geht von dort aus über Amerika (Nordamerika, Südamerika) bis zum am weitesten entfernten Punkt: Australien, Neuseeland und dem Pazifik. Auf den detailreich illustrierten Doppelseiten, die mit jeweils kurzen Erklärungen und Details zu den einzelnen Held*innen ausgestattet sind, muss das Auge erst einmal verweilen: Beinahe so dicht wie in einem Wimmelbild werden die unbekannten Wesen in zurückhaltend matten Farben vor dem Hintergrund ihrer geographischen Verortbarkeit präsentiert. Es folgt jeweils eine (Doppel-)Seite mit genaueren Erklärungen zu den Besonderheiten. So kann der Band durchaus kapitelweise gelesen werden. Neben dieser geographischen Gliederung bietet der Atlas aber auch eine zweite, lineare Lektürereihenfolge an: Immer wieder durchziehen kryptische Zeichen und Hinweise auf Post-Ist die Doppelseiten, sie geben während der Lektüre ein spannendes Rätsel auf.
Ein rundum gelungener Zugang zur Welt der Fabelwesen!
[sag 23 Sachsen-Anhalt]
  
       

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