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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Lienesch, Andrea,     
Titel:
Wie ich in den Sommerferien aus der Geisterbahn fiel und eine Elektrikerin entführte
ISBN:
978-3-943833-49-2  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Brink, Mele
Seitenanzahl:
190
Verlag:
Edition Pastorplatz, Aachen
Gattung:
Fantastik
Reihe:
Jahr:
2021
Preis:
14,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Collin hat keine Lust in eine Ferienfreizeit mit unbekannten Kindern zu fahren. Sehr oft hat er das Problem, einfach übersehen zu werden. Deshalb geht er auch am ersten Tag verloren. Welche „Leute“ Collin dann aber in einem heruntergekommenen Erlebnispark kennenlernt, spottet jeder Beschreibung. Er spricht mit Gespenstern, kutschiert mit ihnen durch die Gegend und entführt mit ihnen eine echte, lebende Elektrikerin. Genug Erlebnisse, um für alle Zeiten Meister der Spukgeschichten zu werden.
[KL 22 Sachsen]
       
Lesealter:
8 - 9 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Fantasie / Abenteuer / Junge
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Für alle Leser die viel Freude an verrückten Geschichten haben ist diese Erzählung die richtige Lektüre. Normal ist in der Handlung nicht mehr viel. Der achtjährige Collin Schmidt hat es wirklich nicht leicht. Das beginnt schon mit seinem Namen. Aus unerfindlichen Gründen wird dieser ständig in Conni Schmitz geändert und so wird aus dem Jungen ganz schnell ein Mädchen. Im Buch zeigt jedes Kapitel ein großes Warnzeichen. Der Leser wird zum Teil direkt angesprochen und so zum Beispiel vor den zu erwartenden, üblen Sachen im Buch gewarnt. Diese Aussagen sind überwiegend negativ formuliert. Genau das könnte aber den Leser reizen, weiter die Abenteuer von Collin zu verfolgen. Collin, der mit seiner Mutter lebt, muss in den Ferien eine Woche in die Ferienfreizeit, eine Art Jugendherberge. Bereits beim Start am Reisebus gehen die Probleme los. Die beiden Betreuer werden als völlig unfähig und lustlos geschildert. Sie verwechseln auf der Liste den Namen und merken später in dem baufälligen Hotel nicht einmal, dass der Junge fehlt. Collin versucht, sie im zweitgrößten Freizeitpark von Südhessen wieder zu finden, denn dort wollte die Gruppe hin. Nach einem Schlag auf dem Kopf in der Geisterbahn wacht er auf und ist von seltsamen Gestalten umgeben. Jack, ein Skelett mit Zylinder, Dagmar, eine Dame ohne Kopf und ein undefinierbarer Nebel sind auf dem Cover gut zu erkennen. Dieses ist sehr farbenfroh und “aufregend“ gestaltet. Ebenso unterstützen die gezeichneten Bilder im Buch die Vorstellungskraft bei den wirklich unglaublichen, sehr fantasievollen Erlebnissen. Collin wird zum Teil unfreiwillig festgehalten, teilweise steuert er selbst Ideen bei. Der Freizeitpark steckt in großen Schwierigkeiten und so entsteht die Idee, einen Elektriker zu entführen, der so einiges richten soll. Das Buch wurde in 15 Kapitel gegliedert, die Schrift ist groß und ein Lesebändchen lässt den Leser bei Unterbrechungen die richtige Seite rasch finden. Es bietet großes Lesevergnügen als Lektüre für einen einzelnen Leser, bietet sich aber ausdrücklich für eine gemeinsame Lektüre an.
[KL 22 Sachsen]
  
       

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