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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Bohlmann, Sabine,     
Titel:
Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der überhaupt keine Angst im Dunklen hatte
ISBN:
978-3-522-45928-0  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Schoene, Kerstin
Seitenanzahl:
32
Verlag:
Thienemann, Stuttgart
Gattung:
Bilderbuch
Reihe:
Der kleine Siebenschläfer
Jahr:
2020
Preis:
13,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Gemeinsam ist die Nacht nicht ganz so dunkel!
[RPKK 20 Rheinland-Pfalz]
       
Lesealter:
4 - 7 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Angst / Freundschaft / Abenteuer
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Der kleine Siebenschläfer wollte die Nacht Draußen verbringen, da sein Freund die Haselmaus ihm erzählt hatte, dass man nachts die Sterne, die Glühwürmchen und die Dunkelheit beobachten kann. Als seine Mutter ihn fragte, ob er keine Angst hatte, verneinte er, und begann sein Zelt zu bauen. Dann wartete der kleine Siebenschläfer auf die Dunkelheit, und diese kam schnell und war sehr dunkel. Gerade als der kleine Siebenschläfer es mit der Angst zu tun bekam, tauchte die kleine Haselmaus auf, um ihm Gesellschaft zu leisten. Plötzlich hörten die Beiden ein Heulen, und gerade als sie es beide mit der Angst zu tun bekamen, kam der kleine Wolf. Nach und nach trafen immer mehr Tierkinder aufeinander und jeder hatte seinen eigenen Trick, damit die Dunkelheit nicht mehr ganz so dunkel und gruselig war. Gemeinsam nahmen sie sich die Angst, und genossen den wunderschönen Anblick der Dunkelheit, des Mondes, und der Sterne.

Die Illustrationen von Kerstin Schoene sind sehr kontrastreich gestaltet. Der Tag in einem klaren Weiß gehalten, wohingegen die Nacht im Kontrast dazu in einem dunklen Blau und Schwarz gehalten ist, lediglich ein paar Sterne erhellen den dunklen Himmel. Die Tiere scheinen jedoch zu leuchten, da sich der Himmel um sie herum heller abzeichnet. Die Augen der Tiere sind in einem klaren weiß gehalten, sodass diese in der Dunkelheit herausstechen und je mehr Tiere zusammentreffen, desto heller erscheint die Nacht. Die Emotionen der Tiere sind klar in ihrer Mimik und Körperhaltung zu erkennen, sodass die Rezipierenden die Geschichte in den Bildern besonders intensiv miterleben können. In dem Moment, in dem die Tiere die Schönheit der Nacht genießen, sind sie nur noch als Schatten zu erkennen, sodass der Fokus auf der Nacht liegt, und die Rezipierenden die Möglichkeit haben, ihre Schönheit ebenfalls zu genießen.

Das Bilderbuch vermittelt die Geborgenheit, die einem gute Freund*innen geben, und lässt die Rezipierenden die schöne Nacht gemeinsam mit den Tierkindern erleben. Der Text von Sabine Bohlmann ist kindgerecht gehalten und geht gut ins Ohr. Besonders, da der kleine Siebenschläfer und seine Freund*innen auf die wiederholende Frage, ob sie Angst haben, antworten, dass sie üüüüüberhaupt kein kleines winziges bisschen Angst haben, was sich als roter Faden durch das Bilderbuch zieht. Das Bilderbuch ist auch als Einschlafgeschichte sehr geeignet, da es die Angst vor der Dunkelheit nimmt, und gleichzeitig aufzeigt, dass man mit seiner Angst nicht alleine ist.
[RPKK 20 Rheinland-Pfalz]
  
       

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