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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Ulrich H. Baselau, Osterstr. 30, 26409 Wittmund

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Autor:
Heidelbach, Nikolaus,     
Titel:
Alma und Oma im Museum
ISBN:
978-3-407-75448-6  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Heidelbach, Nikolaus
Seitenanzahl:
48
Verlag:
Beltz & Gelberg, Weinheim
Gattung:
Bilderbuch
Reihe:
Jahr:
2019
Preis:
14,95 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
"Müssen wir schon wieder ins Museum?" Und dann auch noch Mittelalter! Alma wird von ihrer Oma ins Wallraff-Richartz-Museum in Köln mitgenommen. Und das ist gar nicht so uncool, wie die "Schlaumeierin" feststellen muss.
[RPAK 20 Rheinland-Pfalz]
       
Lesealter:
8 - 11 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock für Arbeitsbücherei
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
fantastisch / märchenhaft / Lernen
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Der Illustrator Nikolaus Heidelbach ist ja selbst schon ein Klassiker, der bald ins Museum gehört. Hier widmet er sich der klassischen Kunst auf höchst vergnügliche Weise. Oma hat sich etwas Besonderes ausgedacht, um ihre Enkelin Alma für das Museum und die Alten Meister zu begeistern. Alma läuft alleine mit dem Audioguide durch die Räume, ihre Oma versteckt sich in den Bildern, die Heidelbach perfekt detailgetreu kopiert hat, aber auch teilweise aus verzerrter Perspektive zeigt. Und Alma und die kleinen LeserInnen sollen sie dort suchen – wie in einem Wimmelbuch. Gleichzeitig beantwortet Oma all die Fragen, die sich Kinder vor mittelalterlichen Kreuzigungen, Himmel- und Höllenfahrten und Taufgelagen so stellen. Dass nebenbei auch noch den verschiedenen Typen von Museumsbesuchern begegnet wird, entspricht Heidelbachschem Humor: Von den Selfie-Fritzen, über die Touri-Gruppe bis zum gestrengen Wärter sind da alle zu sehen. Alma findet das Ganze schließlich so überzeugend, dass sie sich beim nächsten Mal auf die Barock-Maler einlassen möchte. Heidelbach gelingt es wunderbar, seinen eigenen realistisch-surrealistischen Malstil mit dem Stil der mittelalterlichen Maler zu kombinieren – deren grausame und groteske Szenen manche jüngeren Kinder aber auch überfordern könnten. Überhaupt ist das Buch vielleicht eher für ältere Kinder oder Jugendliche geeignet, da viele religiöse Anspielungen – auch im Text – ansonsten schwer verständlich sind. Schade nur, dass man nicht ein bisschen mehr über die dargestellten Bilder und ihre Maler erfährt.
[RPAK 20 Rheinland-Pfalz]
  
       

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