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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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Autor:
Mohl, Nils,     
Titel:
An die, die wir nicht werden wollen - eine Teenager-Symphonie
ISBN:
978-3-7022-3956-5  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Kehn, Regina
Seitenanzahl:
164
Verlag:
Tyrolia-Verlag, Innsbruck
Gattung:
Lyrik / Lieder
Reihe:
Jahr:
2021
Preis:
17,95 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Irgendetwas dazwischen. Nicht ganz erwachsen und nicht mehr ganz Kind. Was macht man dann? Fehlen einem die Worte oder kann sie jemand anders für mich finden? Ein Buch, das mit virtuosen Worten eine Zeitspanne beschreibt, die nachdenklich, wie auch schön oder schrecklich sein kann: das Teenageralter.
[137 19 Nordrhein-Westfalen]
       
Lesealter:
12 - 99 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Jugend / Adoleszenz / Zukunft / Freundschaft
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Der Autor Nils Mohl und die Illustratorin Regina Kehn haben Texte und Bilder geschaffen, die versuchen, einen Zeitraum greifbar zu machen, der sehr schwierig sein kann. Die Frage ist: Ist man erwachsen oder doch noch ein bisschen Kind? Man fragt sich in dem Alter, wer man sein möchte und wo man hin möchte im Leben. Aber auch wer man eigentlich für andere Menschen ist, welchen Status man bei Freunden und Familie hat und wie es eigentlich ist, ein Leben selbst zu bestimmen.
Diese Gefühle hat Nils Mohl in seinen Texten sehr gut eingefangen.

Berührt werden Themen wie: Selbstständigkeit, Probleme mit der Schule, die Angst Neues zu beginnen oder am angestammten Platz zu bleiben. Dabei sind es nicht einmal die Gedichte, die dafür sorgen, dass man Probleme und Teenager an sich besser versteht, sondern auch die Illustrationen. Diese halten fest, was wichtig ist in Form von Suchschlitzen im Internet, Aufziehvögel oder Menschen, die aussehen wie der Clown aus bestimmten Horrorfilmen. Einige Gedichte erschließen sich erst dadurch, dass man wirklich über sie nachdenkt, sich mit ihnen beschäftigt. Aber das macht den Reiz aus, denn so kann das Buch auch als Schullektüre benutzt werden und zeigt: Gedichte und ähnliches müssen nicht immer von Goethe sein, können modern und vielfältig sein.

Es ist nicht nur ein Buch für den Teenager an sich, der Gedankenanstöße bekommt, sich selbst vielleicht beginnt zu reflektieren oder sich wiedererkennt, sondern auch für die Eltern oder Großeltern, Onkel und Tanten eines solchen Wesens, das weder weiß, ob es "Fisch noch Fleisch" ist.
[137 19 Nordrhein-Westfalen]
  
       

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