AJUM Logo
Datenbank
Besprechungen von Kinder-,
Jugendliteratur & Medien




Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
Datenbank

AJuM Datenbank
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW
c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

6560 aktuelle Rezensionen, weitere 82419 Rezensionen im Archiv
Suchtext:
Schlagwörter:
Titel:
Autor
Vorname:
Autor
Nachname:
Illustrator:
Bewertung:
 Einsatzmögl.:
Medienart:
Alter:
Gattung:
 Archiv anzeigen:
Wolgastpreis:
 
Wie suche ich richtig? Wie darf ich die Rezension verwenden? DRUCKANSICHT



Autor:
Prochnow, Elena,     
Titel:
Pass bloß auf deinen Daumen auf!
ISBN:
978-3-943833-48-5  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Prochnow, Elena
Seitenanzahl:
38
Verlag:
Edition Pastorplatz, Aachen
Gattung:
Bilderbuch
Reihe:
Jahr:
2021
Preis:
14,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Mimi geht in die zweite Klasse und darf mit den Nachbarkindern alleine zur Schule gehen. Der ältere Florian spielt den Chef und beschimpft sie. In der Schule vermisst sie einige Sachen von sich und findet sie später dort im Müllcontainer. Dann wird sie in der Pause von einigen Jungen geschubst und versteckt sich auf dem Klo.
Ihre Mutter sagt, sie soll sich wehren, aber das traut sie sich nicht. Ihr Opa hilft ihr und zeigt ihr, was sie machen kann. Mit seiner Unterstützung schafft sie es sich zu wehren.
[PS 19 Nordrhein-Westfalen]
       
Lesealter:
4 - 7 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Angst / Gefühle
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Das Buch ist für Kinder im Alter von 5-7 Jahren geeignet und sehr zu empfehlen.
Der Leser kann sich gut mit Mimi, der Hauptfigur des Buches, identifizieren.
Mimi, die in die zweite Klasse geht, darf schon alleine mit einigen Kindern aus der Nachbarschaft in die Schule gehen. Der ältere Florian führt sich wie der Chef auf und als Mimi ihm etwas sagt, beschimpft er sie. In der Schule kommen von Mimi einige Sachen weg und Mimi und ihre Freundin Lilly finden diese im Müllcontainer der Schule. Mimi wird von einigen Jungen in der Pause geschubst und versteckt sich auf der Toilette, bis die Pause zu Ende ist. Sie erzählt es ihrer Mutter und die sagt ihr, dass sie sich wehren soll.
Eine Lehrerin spricht sie an und gibt ihr den Rat, den Jungen aus dem Weg zu gehen und sie nicht zu beachten. Mimi traut sich nicht sich zu wehren, da es gegen die Schulregeln verstößt und man dann auf einer Bank zur Strafe sitzen muss. Es wird jedoch ohne Tag zu Tag schlimmer und die Jungen warten vor der Toilette, in der Mimi sich versteckt.
Am Wochenende kommt ihr Opa und zeigt ihr, was sie machen kann, wenn sie angegriffen wird. Sie soll mit ihrer Faust auf die Nase, zwischen die Augen des Angreifers, schlagen und dabei auf ihren Daumen aufpassen. Mimi hat Bedenken, aber ihr Opa sagt, man gewinnt, wenn man seine Angst besiegt. Sie vereinbart mit ihrem Opa, wenn sie zurück schlägt, wird er mit ihr zusammen auf der Bank die Strafe absitzen und sie darf sich im Spielzeugladen ein Geschenk aussuchen. Mimi geht mutig auf die Jungen zu und weicht ihnen nicht aus und diese gehen mit gesenktem Blick an ihr vorbei. Mimi ist zufrieden, dass der Ärger vorbei ist und findet es schade, dass sie sich jetzt kein Spielzeug aussuchen darf. Der Opa geht mit ihr doch zum Spielzeugladen, da sie nun ein starkes und mutiges Mädchen ist.
Der Leser erfährt auf eindrucksvolle Weise, wie Mimi sich mutig ihren Ängsten stellt und es schafft sich zu wehren. Ihr Opa hilft ihr dabei sehr und unterstützt sie. Das Buch ist durch farbige Zeichnungen sehr ansprechend und kingerecht illustriert.
[PS 19 Nordrhein-Westfalen]
  
       

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.