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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Giron, Maria,     
Titel:
Arthur und der Elefant ohne Erinnerung
ISBN:
978-3-8337-4246-0  
Übersetzer:
Bitzer, Nina
Originalsprache:
Spanisch
Illustrator:
Giron, Maria
Seitenanzahl:
40
Verlag:
Goya Lit bei Jumbo, Hamburg
Gattung:
Bilderbuch
Reihe:
Jahr:
2021
Preis:
14,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Sehr alte Elefanten vergessen vielleicht doch das ein oder andere. Diese Erfahrung macht der kleine Arthur als er einen sehr traurigen Elefanten trifft der sein ganzes Leben vergessen hat. Durch Arthurs offenen und liebevollen Umgang vergisst der Elefant jedoch schnell das traurig sein und am Ende fällt ihm das wichtigste durch Arthurs Hilfe wieder ein.
[177 19 Nordrhein-Westfalen]
       
Lesealter:
4 - 7 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Alter / Angst / Familie / Gefühle / Krankheit
       
Anmerkungen:
Das Bilderbuch kann sowohl im Kindergarten aber auch in der Begleitung von Demenzkranken und deren Angehörigen eingesetzt werden.
       
Beurteilungstext:
Das Cover des Buches ist ansprechend und passend gestaltet. Auf einem bunten zusammenwirkendem Elefanten sitzt ein kleiner Junge der dem Elefanten die richtige Richtung weist. Diese lässt sich gut auf den Inhalt des Bilderbuches übertragen liebevoll und wohlwollend bei Vergesslichkeit die richtige Richtung weisen.

Der rothaarige Brillenträger Arthur geht gemütlich spazieren, als es ihm auf dem Kopf tropft. Es regnet jedoch nicht, er trifft auf einen weinenden Elefanten mit einem sehr großen Problem. Der Elefant erinnert sich an gar nichts, er hat sein ganzes Leben vergessen. Vorurteilsfrei erkennt Arthur, dass ihm das auch ab und zu passiert und er auch das ein oder andere vergisst. Er kann sich empathisch in den armen Elefanten hineinversetzen und erkennt wie schrecklich traurig, verloren und einsam er sich ohne Erinnerungen fühlen muss. Arthur muntert den Elefanten auf charmant sympathische Weise auf. Über einen abwechslungsreichen und lustigen Tag hinweg vergisst der Elefant das traurig sein. Zum Ende des Tages ist der Elefant kunterbunt bemalt und wirkt glücklich und zufrieden. Als es er Arthur nach Hause begleitet fällt ihm auch wieder ein was er vergessen hat. Familie. Der Bunte Elefanten Opa erinnert sich daran, dass er seine Familie gesucht hat.

Wenn Oma und Opa beginnen Dinge zu vergessen, stehen Angehörige oft Ratlos vor großen Herausforderungen. Besonders die Frage wie man den Enkeln die Veränderung der Großeltern erklären kann stellt sich oft. Das Bilderbuch mit seinen süßes und niedlichen Illustrationen bietet einen schönen Einstieg mit Kindern über Vergesslichkeit der Großeltern zu sprechen. Außerdem wird ein schöner Gesprächsanlass über den wertschätzenden und liebevollen Umgang miteinander geboten.
[177 19 Nordrhein-Westfalen]
  
       

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