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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Albanese, Lara,     
Titel:
Atlas des Weltalls
ISBN:
978-3-03876-190-7  
Übersetzer:
Koch, Claudia
Originalsprache:
Italienisch
Illustrator:
Rosin, Tommaso Vidus
Seitenanzahl:
88
Verlag:
midas, Zürich
Gattung:
Sachbuch
Reihe:
Jahr:
2021
Preis:
25,00 €   Hardcover
       
Inhalt:
Der Untertitel "Die Geheimnisse des Himmels und der Sterne" verrät noch mehr als der Titel vom Inhalt des gewichtigen Werkes. Es geht nicht nur um unser Planetensystem oder den Blick hinauf zur Milchstraße, sondern es werden auch die Mythen erzählt, die bei so unterschiedlichen Völkern wie den Chinesen und den Navayos zur Namensgebung von Sternbildern führten. Nicht zuletzt ist es höchst spannend mehr darüber zu erfahren, wie der Mensch das All erforscht und was wir mit den neuesten technologischen Erfindungen heute bereits sehen können.
[OAL 19 Nordrhein-Westfalen]
       
Lesealter:
8 - 99 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
für Arbeitsbücherei
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Technik / Weltraum / Weltall
       
Anmerkungen:
5 Kapitel plus Glossar, Format 33 cm hoch 28 cm breit
       
Beurteilungstext:
Zwei Kinder, ein kleines Mädchen und ein etwas älterer Junge, führen uns durch die fünf Kapitel mit den großen Fragen: "Was sehen wir mit bloßem Auge?, "Wo sind wir?", "Wie sind die anderen Planeten?", "Was sehen moderne Teleskope?" und "Wie erforscht der Mensch das All?" Im Glossar zum Nachschlagen werden einzelne Fachbegriffe kurz erläutert. Bereits auf dem Titelbild sind die Kinder, noch verdeckt von einer riesigen Sternkarte, zu sehen und deuten damit bereits an, dass dieses große und für Kinderhände fast zu schwere Werk dazu einlädt, immer mal wieder nachzuschlagen. Doch da sind auch noch drei Beine und ein Kugelkopf mit drei Augen, die gehören zu einem Alien, der die Kinder bei ihren Entdeckungen begleitet, und den Lesern somit auch mal eine Atempause gönnt. Denn wenngleich dieser Atlas sich bereits an jugendliche Astroforscher wendet, so ist es doch unumgänglich, dass wissenschaftliche Fachausdrücke verwendet werden müssen.
Ebenso anspruchsvoll war die Herausforderung für den Illustrator, der sich nicht nur auf die Abbildungen vom nächtlichen Sternenhimmel mit den Sternbildern beschränken konnte, sondern darüber hinaus das Kinderpärchen auf seinen Entdeckungsreisen begleiten und ihr Staunen zeigen musste. Die Alienfigur lockert die alles andere als einfache Lektüre originell auf.
Das große Anliegen der Physikerin Lara Albanese ist es, auch schon Kindern nicht nur die Sternbilder zu erklären, sondern bereits die Grundzüge der astronomischen Wissenschaft zu vermitteln. 2013 erhielt sie den Andersen-Preis für "enthusiastische, qualifizierte und innovative Abeit im astronomisch-wissenschaftlichen Bereich". In dem Grafikdesigner Tommaso Vidus Rosin hat sie für diesen Atlas einen kongenialen Illustrator.
Zu wünschen ist es zudem für diesen Fachbereich, wenn Erwachsene mit ihren Kindern nicht nur den Nachthimmel beobachten, sondern zur Vertiefung auch einen Sternenpark oder ein Planetarium aufsuchen.
[OAL 19 Nordrhein-Westfalen]
  
       

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