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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Hidden Games,     
Titel:
Der Fall Klein-Borstelheim
ISBN:
978-3-00-000000-0  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Seitenanzahl:
150
Verlag:
Hidden Industries, Braunschweig
Gattung:
Spiel
Reihe:
Hidden Games Tatort 1. Fall
Jahr:
2021
Preis:
25,00 €   Spiel / Arbeitsheft
       
Inhalt:
Beim Volksfest in Klein-Borstelheim ist jemand gestorben. Doch ob es ein natürlicher Tod war oder wer daran Schuld hatte, ist erst noch zu klären. Ein absolutes Muss für Krimifans!
[Rade 19 Nordrhein-Westfalen]
       
Lesealter:
14 - 99 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Detektiv / Familie / Spannung / Spiel
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Dieses Spiel ist ein absolutes Muss für alle Krimifans. Einmal selbst in die Rolle des Ermittlers schlüpfen und Spuren auswerten und Zusammenhänge herstellen, macht riesigen Spaß.
Wir haben das Spiel zu viert gespielt mit zwei Erwachsenen und zwei 14-Jährigen. Im ersten Moment waren wir von der Fülle des Materials überrascht und wussten nicht, wie man ansetzen oder die Unterlagen aufteilen soll, da es keinerlei Anleitung zu diesem Spiel gibt. Innerhalb kürzester Zeit war es jedoch ein Selbstläufer. Jeder hatte schnell seine Rolle in der Ermittlung gefunden und war mit Feuereifer dabei. Besonders gut hat uns der Einsatz verschiedener Medien gefallen. Der Zugang zu Verhörprotokollen auf der Homepage der „Polizei“ war nur über ein Passwort möglich, das wir gemeinsam ausgetüftelt haben. Es war toll, dass man alles, was man in den Unterlagen gefunden hat, überprüfen konnte, sei es, indem man die Homepage einer Pizzeria aufruft, deren Visitenkarte beilag, oder indem man die Mailbox angerufen hat, die in einem Schreiben des Telefonanbieters erwähnt wird. Wir sind allen Spuren nachgegangen und konnten so letztendlich immer mehr Verdächtige ausschließen, bis am Ende nur noch ein möglicher Täter übrigblieb.
Anschließend konnte man im Internet die Lösungen zum Fall aufrufen. Es wurden noch einmal alle relevanten Fakten zusammengetragen und erläutert, so dass man alle Details kannte, eventuell auch Punkte, die man vielleicht in der eigenen Ermittlung übersehen hatte.
Es war ein sehr schönes Erlebnis zu sehen, wie man als Team zusammenwächst und sich über einen längeren Zeitraum - bei uns waren es knapp drei Stunden - ganz auf eine Sache einlässt.
Die Tatsache, dass wir uns sofort den nächsten Fall bestellt haben, spricht wohl für sich.
[Rade 19 Nordrhein-Westfalen]
  
       

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