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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Baseler, Marja; van den Brink, Annemarie,     
Titel:
Das Hotel zum Oberstübchen
ISBN:
978-3-95470-239-8  
Übersetzer:
Blatnik, Meike
Originalsprache:
Niederländisch
Illustrator:
van der Pol, Tjarko
Seitenanzahl:
48
Verlag:
Klett-Kinderbuch, Leipzig
Gattung:
Sachliteratur / Sachbilderbuch
Reihe:
Jahr:
2020
Preis:
15,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Familie Stein trifft sich im „Hotel zum Oberstübchen“, um die goldene Hochzeit der Großeltern zu feiern.
Für die Kinder ist die Andeutung eines Familiengeheimnisses, das sie aufdecken könnten, sehr verlockend. Und so toben sie durch das Hotel und entdecken verwinkelte Räume. Unser Gehirn ist das „Hotel zum Oberstübchen“ und ist nicht nur zum Denken da! Es ist die Steuerungszentrale des Körpers.
[Han 19 Nordrhein-Westfalen]
       
Lesealter:
8 - 11 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Klassenlesestoff Büchereigrundstock für Arbeitsbücherei
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Gehirn / Gedächtnis / Mensch
       
Anmerkungen:
Für den Unterricht ab Klasse 2 gut geeignet
       
Beurteilungstext:
Die Kinder sausen durch ein ganz besonderes Haus. Das "Haus zum Oberstübchen" ist unser Gehirn. Staunend entdecken sie, in einer Rahmenhandlung gut eingebunden, die vielen verschiedenen Räume: Kontrollraum, Labor, Bibliothek, Traumsaal, Archiv, Theater, Atelier und Entspannungsraum. Eine Schnitzeljagd rechts und links durch unser Gehirn beleuchtet in sechszehn Kapiteln auf jeweils einer Doppelseite das denkwürdigste Organ unseres Körpers. In Sprechblasen kommunizieren vier Kinder (Logik, Fantasie, Spürsinn, Recherche) miteinander. Und während wir die Kinder lesend und schauend begleiten, läuft unser Gehirn auf Hochtouren. Es ist faszinierend, wie wir unser Gehirn beim Tun zugucken können.
Die Kinder tauchen auf ihrer Suche nach dem Familiengeheimnis tief in die verschiedenen Windungen unseres Gehirns ein. Und diese geistreichen Fakten verstehen wir so gut, weil sie sich in ihrem Zusammenspiel von Text, Layout und Bild genial ergänzen. Zu jedem Spezialgebiet werden in Textblöcken Beziehungen zum konkreten Leben gegeben, Vergleiche und Metaphern helfen die komplizierten Vorgänge besser zu verstehen. Bedeutsam ist die Erkenntnis, dass ein gesundes Gehirn viel mit dem zu tun hat, was wir essen, wie wir uns bewegen und wieviel wir schlafen.
Der Stammbaum der Familie Stein auf dem Vorsatz lüftet das frei erfundene Familiengeheimnis. Albert Einstein ist der Uropa der Familie Stein.
Vier Testfragebögen am Endes Buches laden ein herauszufinden, welche Talente in mir schlummern.
Auf die Frage, was ist die größte Kraft der Welt, kommt die perfekte Antwort: Die Fantasie. Ohne unser Gehirn nicht zu machen und ohne besondere Bücher fällt die Fantasie mager aus.
Ein herausragendes Buch für alle ab 7 Jahren.
[Han 19 Nordrhein-Westfalen]
  
       

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