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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Steinleitner, Jörg,     
Titel:
Die Barfuß-Bande und die geklaute Oma
ISBN:
978-3-401-60475-6  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Kohl, Daniela
Seitenanzahl:
161
Verlag:
Arena, Würzburg
Gattung:
Erzählung / Roman
Reihe:
Jahr:
2020
Preis:
13,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Corvin lebt in einem kleinen Dorf in Bayern und wie das in solchen kleinen Dörfern nun einmal ist, passiert dort nicht viel. Besonders die Sommerferien versprechen langweilig zu werden. Doch dann hat Corvin die Idee mit seinen Freunden eine Bande zu gründen, die Kriminalfälle untersucht. Als dann Tannes Oma verschwindet, beginnt die Bande zu ermitteln.
[133 19 Nordrhein-Westfalen]
       
Lesealter:
6 - 11 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Abenteuer / Freundschaft / Natur / Umweltschutz / Tiere / Kriminalität
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Liebevoll erzählt Jörg Steinleitner von Corvin und seinen Freunden, die in einem kleinen Dorf aufwachsen. Dabei gibt er viele kleine Details über das Dorfleben weiter, wie dass die Freunde den ganzen Sommer über nur barfuß durch das Dorf laufen oder, dass es eigentlich nur zwei Straßen im ganzen Dorf gibt. Als schönen Gegenkontrast ist in den Sommerferien Quentin zu Besuch in dem Dorf, ein waschechter Stadtjunge, der Barfußlaufen ekelig findet und dessen Hund Yoga macht.
Gelungen sind auch die drei Freunde mit denen Corvin dann seine Bande gründet, denn es sind nicht nur gerechterweise noch ein Junge und zwei Mädchen, sondern auch eigene Persönlichkeiten.
Der Fall, den die Bande dann versucht zu lösen, nämlich die verschwundene Oma von Tanne, ist nicht ganz so spektakulär, aber die Art und Weise wie die Bande ermittelt ist äußerst unterhaltsam. Dabei treffen sie auch auf weitere gelungene Charaktere des Dorfes wie Tannes schwerhöriger Opa und genießen die Vorzüge des Landlebens (wie zum Beispiel eine Bandenhöhle im Heu).
Unterstrichen wird diese witzige Geschichte von wunderschönen gestalteten, bunten Bildern, die alle paar Seiten zu finden sind. So kann man Quentins Hund Yoga machen sehen oder findet Steckbriefe der Verdächtigen. Außerdem werden immer wieder auf kleinen gemalten Notizzetteln wichtige Begriffe aus der Ermittlungsarbeit erläutert, die dem jungen Leser eventuell nicht geläufig sein könnten, wie zum Beispiel das Wort Asservatenkammer. So wird ganz nebenbei auch noch der Wortschatz der Leser und Leserinnen erweitert.

Insgesamt ein sehr gelungenes Kinderbuch, das mithilfe eines Kriminalfalls das Leben auf dem Land zeigt.
[133 19 Nordrhein-Westfalen]
  
       

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