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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Isern, Susanna,     
Titel:
Das hier ist doch kein Dschungel
ISBN:
978-3-8337-4041-1  
Übersetzer:
Loew, Renate
Originalsprache:
Spanisch
Illustrator:
Bonilla, Rocio
Seitenanzahl:
40
Verlag:
Goya Lit bei Jumbo, Hamburg
Gattung:
Bilderbuch
Reihe:
Jahr:
2020
Preis:
14,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Paula hat das Nein-Sagen für sich entdeckt - aber ist das ein gutes Verhalten? Eine Bemerkung ihrer Mutter über das Durcheinander in ihrem Zimmer löst einen Traum aus, in dem sich um sie herum alles in einen Dschungel verwandelt. Das gefällt ihr gar nicht. Sie muss etwas tun. Als sie Dinge aus ihrem Zimmer entdeckt, beginnt sie alles in ihre Spielkiste zu räumen.
Wunderbar illustriert regt das Buch dazu an Gespräche zu führen - sei es über das Nein-Sagen oder die vorgestellten Tiere.
[PF 19 Nordrhein-Westfalen]
       
Lesealter:
4 - 7 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Aufräumen / Konflikte / Dschungel / Familie
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Paula, die Protagonistin des Buches, hat eine Vorliebe für das Wörtchen “NEIN” entdeckt. Zum Leidwesen aller Eltern ist diese Reaktion auf Aufforderungen "wie schlafen gehen, Zähne putzen usw." Alltagsbestandteil. Obwohl Paula dickköpfig und trotzig ist, schließt man sie gleich ins Herz. Das kleine selbstbewusste Mädchen wirkt authentisch und findet durch die wunderbare Illustration von Rocio Bonilla ein absolut sympathisches Aussehen.
Dieses Buch beschäftigt sich mit dem in wohl jeder Familie oft leidigen Thema: Zimmer aufräumen. Hier ist auch bei Paula ein Nein sehr beliebt und so kommt es zur Feststellung ihrer Mutter, dass es bald aussieht wie in einem Dschungel. Eine Äußerung, die Paula bis in einen Traum verfolgt. Ihr Zimmer und alle anderen Räume verwandeln sich in einen wirklichen Dschungel mit Löwen, Bären, Nilpferden... Zu guter Letzt gibt es das Haus nicht mehr, sondern nur noch Bäume und Kletterpflanzen. Das gefällt Paula gar nicht. Ganz schrecklich wird es, als ihr auch noch ein Schwanz wächst. Sie möchte unbedingt ihr Zuhause wieder haben. Plötzlich entdeckt sie Dinge aus ihrem Zimmer und beginnt alles in die Spielzeugkiste zu räumen. Morgens beim Erwachen ist der Dschungel verschwunden und erleichtert wird ganz schnell aufgeräumt.
Die in pastellfarben gehaltenen, detaillierten Illustrationen sind einzigartig und wecken schnell das Interesse der Kinder. Es gibt viel zu entdecken. Dabei ist vor allem die treffende und ausdrucksstarke Mimik von Paula und allen Tieren zu beachten.
Wichtig ist, mit den Kindern über den Inhalt und die Intention des Buches zu sprechen, da sich der Zusammenhang wahrscheinlich nicht so ohne Weiteres erschließt. Ein empfehlenswertes Buch für alle Familien, die das Problem mit dem Thema Aufräumen kennen. Hier findet sich ein Ansatz, der die Kinder anregt über ihr eigenes Verhalten nachzudenken.
[PF 19 Nordrhein-Westfalen]
  
       

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