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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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Autor:
Heidelbach, Nikolaus,     
Titel:
Alma und Oma im Museum
ISBN:
978-3-407-75448-6  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Rheinisches Bilderarchiv Köln
Seitenanzahl:
48
Verlag:
Beltz, Weinheim
Gattung:
Bilderbuch
Reihe:
Jahr:
2019
Preis:
14,95 €   Buch: Hardcover
       
Inhalt:
Alma und Oma wollen zusammen in das Museum gehen. Alma weiß nicht recht, ob ihr das Spaß machen wird. Oma lässt ihr keinen Zweifel daran. Ausgestattet mit einem Kopfhörer erfährt Alma, dass sie sich alleine die Bilder anschauen muss. Oma verspricht ihr, dass es trotzdem spannend werden wird.
[151 19 Nordrhein-Westfalen]
       
Lesealter:
6 - 11 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Museum / Gemälde / Kunst / Bildende Kunst / fantastisch / märchenhaft / Geschichte / Religion / Spiel / Sterben / Tod
       
Anmerkungen:
Familie, Klassenbücherei, Schulbücherei, öffentliche Bücherei
       
Beurteilungstext:
Nikolaus Heidelbach wurde am 5.12.1955 in Lahnstein am Rhein als eines von fünf Kindern des Malers Karl Heidelbach geboren. Seit seiner frühen Kindheit zeichnete er und studierte nach dem Abitur Germanistik, Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte in Berlin und Köln. Schon während seines Studiums veröffentlichte er sein erstes Buch für Erwachsene mit Namen "Bilderbogen" und 1982 sein erstes Bilderbuch "Das Elefantentreffen oder 5 dicke Angeber", das mit dem Oldenburger Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde. Seine Veröffentlichungen der letzten 30 Jahre umfassen Bilderbücher für Kinder und Erwachsene sowie Bilder, Texte und Bebilderungen von Büchern anderer Autoren. Mit einer großen Anzahl seiner Veröffentlichungen errang er Preise und Auszeichnungen. Nikolaus Heidelbach lebt als freischaffender Künstler mit seiner Familie in Köln.
Das im August 2019 erschienene Buch von Nikolaus Heidelbach „Alma und Oma im Museum“ begleitet nicht nur Alma, sondern auch die Leser/Innen auf einer Reise durch das Wallraf-Richartz-Museum in Köln am Rhein. „Für einen vernünftigen Museumsbesuch braucht man drei Dinge“, sagt Oma. „Erstens die richtigen Schuhe, zweitens gute Augen und drittens genug Zeit.“ Da alle Bedingungen erfüllt sind, kann es losgehen. Von Oma erfährt Alma im Museum, dass sie von nun an alleine mit einen Audio Guide durch die Räume gehen solle, denn Oma würde nun verschwinden und sich in manchen Bildern verstecken. Alma würde sie bei genauer Betrachtung in dem einen oder anderen Bild entdecken. Alma glaubt, dass Oma spinnt, geht aber dennoch los. Kunstwerke des Mittelalters sind in den Räumen ausgestellt. Alma betrachtet jedes Bild ganz genau. Über den Kopfhörer kann sie sich sogar mit Oma unterhalten. Obwohl sie ohne ersichtliche Begleitung durch das Museum läuft und die Gemälde anschaut, ist sie nicht alleine. Alma erfährt von Oma über jedes Bild nicht nur das, was ihr selbst an Besonderem auffällt und zu dem sie Fragen hat. Sie wird von der Oma auch auf Details hingewiesen. Entdeckt Alma sie im Bild? Manches Mal versteckt Oma sich gut! Nikolaus Heidelbach gelingt Erstaunliches: Mit seinem phantasiereichen Gang durch das Museum, dem gezielten,
mit einer Aufgabe verbundenen Betrachten von Bildern, motiviert er das Kind, jedes Bild in seinen Fokus zu nehmen, um die gestellte Aufgabe lösen zu können. Wie schön wäre es, wenn nicht nur Alma eine solche Oma hätte!
[151 19 Nordrhein-Westfalen]
  
       

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