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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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Autor:
Martin, Andrea,     
Titel:
Die Monsterprüfung
ISBN:
978-3-570-17613-9  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Meinzold, Max
Seitenanzahl:
318
Verlag:
cbj / cbt, München
Gattung:
Fantastik
Reihe:
Die Geheimnisse von Oaksend Bd. 1
Jahr:
2019
Preis:
13,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Der 11-jährige Robin Miller wird gemobbt. Immer wieder versteckt sein Mitschüler Freddy seine Schultasche an Orten, an denen er oft lange danach suchen muss. Diesmal findet er sie im gespaltenen Druidenstein ihres Heimatstädchens Oaksend. Robin gelingt es nicht die Tasche herauszuangeln. Bevor er sich frustriert auf den Heimweg macht, wo doch nur sein Großvater Rufus auf ihn wartet, ein Wissenschaftler, der wenig Zeit für ihn hat, wirft er Eicheln auf den Stein. Er ahnt nicht, was er damit heraufbeschworen hat, doch von Stund an ist alles anders. Robin hat endlich einen besten Freund gefunden, ein gleichaltriges Schutzmonster, das immer zu ihm hält und mit dem sich die unglaublichsten Sachen anstellen lassen. Allerdings muss das Monster nach der theoretischen noch eine praktische Prüfung ablegen, bevor es endgültig zum Schutzmonster 1. Klasse ernannt wird.
[OAL 19 Nordrhein-Westfalen]
       
Lesealter:
10 - 15 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Abenteuer / Außenseiter / Freundschaft / Kindheit / Schule / Schüler
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Auch wer mit fantastischen Erzählungen wenig anfangen kann, fühlt sich gleich angesprochen von der liebevoll gestalteten Aufmachung des 1. Bandes einer neuen Buchreihe, die sich mit den Geheimnissen der Bewohner der Kleinstadt Oaksend befasst. Auf dem Vorsatzblatt lädt eine gemütliche Dachkammer zum Schaukeln in einer Hängematte, Musik hören oder Schmökern in herumliegenden Büchern ein. Da fühlt sich auch ein Schutzmonster wohl, das sich wie Robin selbst oder seine Klassenkameradin Imogen und der neugierige Melvin immer wieder zwischen die einzelnen Buchseiten mogelt und auf den Text lugt.
Das gleichaltrige Schutzmonster Melvin Montgomery wird schnell zu Robins bestem Freund und Spielkameraden. Er, der weder Eltern noch Geschwister hat und allein bei seinem Großvater, einem berühmten Ethnologen, der oft auf Reisen ist, lebt, merkt erst durch Melvins Anwesenheit, was ihm alles gefehlt hat. Und weil sich das Monster auch noch oft unbedacht verhält, helfen sich beide immer wieder gegenseitig aus der Patsche. Durch Melvin, der mit den Tieren sprechen kann, erfährt Robin jedoch auch, dass es noch ganz andere Monster gibt - und nicht alle sind gutmütig.
Es ist nachvollziehbar, dass man sich Mentoren vorstellen möchte, die den Menschen seit Urzeiten zur Seite gestanden haben, wie es in alten Sagen überliefert wurde. Doch dieses blauhaarige Monster Melvin, das in seinen Felltaschen allerlei Überraschungen parat hat und gleichzeitig von der modernen Welt nicht mehr weiß, als Robin ihm vermittelt, also gemeinsam mit ihm lernt sich in der Welt der Erwachsenen zurecht zu finden, ist eine originelle Figur, von deren Erlebnissen man hingerissen ist.
Nachdem die einzelnen Figuren eingeführt sind, nimmt die Handlung schnell an Fahrt auf und selbst Lesemuffel werden den Band kaum aus der Hand legen wollen, ehe sie nicht wissen, wie es - für den Moment jedenfalls - ausgeht. Fortsetzung folgt!
[OAL 19 Nordrhein-Westfalen]
  
       

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