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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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Autor:
Vry, Silke,     
Titel:
Durch den Dschungel zu den Maya
ISBN:
978-3-86502-415-2  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Herbst, Verena
Seitenanzahl:
42
Verlag:
E. A. Seemann, Leipzig
Gattung:
Sachliteratur / Sachbilderbuch
Reihe:
Jahr:
2019
Preis:
16,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Zwei Forscher aus New York, ausgerüstet mit Fernglas und Machete, schlagen sich im Jahr 1839 durch den Dschungel Mittelamerikas, als sie unvermittelt vor einem riesigen steinernen Gesicht stehen. Große Augen starren sie an. Mit Hilfe von Dorfbewohnern legen sie Tempel, Terrassen und große Plätze frei, die alle überwuchert und längst vergessen waren. Hier hatte es tatsächlich einst große Städte gegeben, mit Bewohnern, die eine eigene Schrift entwickelt hatten.
[OAL 19 Nordrhein-Westfalen]
       
Lesealter:
10 - 15 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
für Arbeitsbücherei
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Abenteuer / Fremde Kulturen
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Amerika wurde von Kolumbus entdeckt, der, weil er annahm, den Seeweg nahm Indien gefunden zu haben, die ersten Wilden, denen er begegnete, Indianer nannte. Diese Ureinwohner streiften in der Wildnis umher und kannte keinen festen Wohnort, geschweige denn Städte. Amerika wurde von Europäern besiedelt. Lauter Vorurteile, die sich bis ins 19. Jahrhundert hinein hielten und als wahr verteidigt wurden. Wer von den gebildeten Nordamerikanern etwas auf sich hielt, reiste zu den Wurzeln der eigenen Kultur, den europäischen Ausgrabungsstätten in Mittelmeerraum. Doch dann hörte man von steinernen, längst überwucherten Bauwerken im Urwald Zentralamerikas. Die Neugierde war geweckt. Zwei Männer, der Politiker John Lloyd Stephens und der Architekt Frederik Catherwood, machten sich auf den Weg.
Das Buch geht chronologisch vor. Zum einen wird der beschwerliche Ablauf ihrer beiden Reisen nach Mexiko beschrieben, zum anderen werden die Informationen zu den Entdeckungen kindgemäß aufbereitet. Ja, es gab das Volk der Maya, das Städte baute, eine eigene Schrift besaß, die Sterne beobachtete und ein Kalendersystem entwickelte, mit dem zeitliche Abläufe über Jahrtausende hin dargestellt werden konnten. Stephens und Catherwood hatten insgesamt 44 Maya-Stätten gefunden. Sie veröffentlichten zwei Bücher, illustrierte Reiseberichte. Das Interesse der Öffentlichkeit war riesig. Auch in Südamerika wurden später eigene frühe Hochkulturen entdeckt.
Mit seiner Mischung aus Erzählung und gesicherten Fakten sowie einem Glossar ist dieses Bilderbuch ein guter Einstieg sowohl für Kinder wie auch Erwachsene, die sich für frühe amerikanische Hochkulturen begeistern lassen.
[OAL 19 Nordrhein-Westfalen]
  
       

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