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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW
c/o Ulrich H. Baselau, Osterstr. 30, 26409 Wittmund

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Autor:
Haas, Meike,     
Titel:
Der nächtliche Ausritt
ISBN:
978-3-8458-2376-8  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Livanios, Eleni
Seitenanzahl:
62
Verlag:
arsEdition, München
Gattung:
Reihe:
Das kleine Stallgespenst
Jahr:
2018
Preis:
8,00 €  
       
Inhalt:
H...h....hatschi!
Es spukt am Ponyhof!
Leni staunt nicht schlecht, als sie sich an ihrem Geheimplatz auf dem Heuboden des Ponystalls verstecken will: Hier hat sich ein kleines Gespenst eingenistet! Und es scheint ganz nett zu sein...
Aber kann man sich wirklich mit einem Gespenst anfreunden?
[158 19 Nordrhein-Westfalen]
       
Lesealter:
6 - 7 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Klassenlesestoff Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Abenteuer / Freundschaft / Mädchen / Frau / Tiere
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Hatschihu, das Gespenst, spukte nicht immer auf dem Ponyhof. Eigentlich ist Hatschihu nämlich ein Schlossgespenst. Nur blöd, dass es in einem Schloss typischerweise sehr sehr staubig ist. Das ist für Hatschihu nur leider überhaupt nicht gut und gespensterhaft... denn immer wenn Hatschihu niest, blitzt er ganz kurz weiß auf. Das hindert ihn ganz schön am Spuken.
So fliegt Hatschihu, nachdem der Schlossbesitzer ihn wegen mangelnden Spukkompetenzen davon jagte, also über Wälder hinweg, bis er beim Ponyhof Spatzenbach ankommt und ein niedliches Versteck auf dem Heuboden findet.
Dort findet Hatschihu es sehr gemütlich. Und das Beste: Hier sieht er nicht nur alte Schlossbesucher, sondern ganz viele, kleine... Kinder!
So auch Leni, die leider nicht beim Ausreiten mitmachen darf, weil sie ihr Pony nicht unter Kontrolle hatte. Dass eigentlich Hatschihu das Pony ganz verrückt gemacht hat, weiß natürlich keiner, außer Hatschihu selbst.
Das kleine Gespenst fühlt sich ganz schuldig und möchte Leni ein guter Freund sein.
Ein sehr schönes Kinderbuch, das zum selber- oder Vorlesen einlädt. Die Schriftgröße und die Schriftart - ohne Serifen- ermöglicht das erste Lesen ganz problemlos. Dabei werden junge Leser auch durch die einfachen und kurzen Sätze unterstützt, denen es trotzdem nicht an Spannung fehlt.
Zusätzlich unterstützen Livanios' liebevoll gestalteten Illustrationen das Gelesene in einem angemessenen Bild-Text Verhältnis, wobei die Aquarell- und Buntstiftartigen Zeichnungen das Gelesene zusätzlich unterstreichen.
Insgesamt handelt es sich hier um ein sehr empfehlenswertes Kinderbuch, das Lust auf weitere Bücher dieser Reihe macht.
[158 19 Nordrhein-Westfalen]
  
       

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