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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW
c/o Ulrich H. Baselau, Osterstr. 30, 26409 Wittmund

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Autor:
Beutelspacher, Albrecht & Wagner, Marcus,     
Titel:
Wie man einen Würfel aufpustet
ISBN:
978-3-451-60068-5  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Seitenanzahl:
192
Verlag:
Herder / Kerle bei Herder, Freiburg
Gattung:
Bilderbuch
Reihe:
Jahr:
2019
Preis:
20,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Mathematik und Experiment sind zwei Begriffe, die sich zumeist gegenseitig widersprechen. Dennoch gelingen hier verblüffende theoretische Erkenntnisse bei und nach der Arbeit mit der Fläche, für die Fläche wie für den Raum oder auch die Strecke.
[uhb 18 Niedersachsen]
       
Lesealter:
14 - 99 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock für Arbeitsbücherei
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Mathematiker verweisen immer wieder darauf, dass die Naturwissenschaften ihre Erkenntnisse gern nutzen, umgekehrt gilt das jedoch nicht. Nein, die Mathematik ist keine Naturwissenschaft, sie ist ganz auf sich allein gestellt und macht Dinge und Überlegungen, weil man sie machen kann. Das hat weder positive noch negative Auswirkungen. Bei den Naturwissenschaften ist das anders, wie wir an drei Negativbeispielen schnell sehen: Atom? Spalten! Gene? Manipulieren! Plastik? Mischen! Insofern tut die Mathematik nicht einmal weh.
Nach einem Vorwort folgen sieben Kapitel, die sich mit Körpern, Formen und Kurven beschäftigen, Knobelspiele beleuchten, Muster und verborgene Zahlen in geometrischen Figuren aufzeigen und auf mögliche Exaktheit hinweisen.
Im Vorwort wird auf den Lustgewinn hingewiesen, den unterschiedliche Menschen an diversen mathematischen Experimenten haben können. Die einen setzen ihre Neugier auf die Erstellung von Objekten, die anderen mögen einen Erkenntnisgewinn erzielen und die dritten zählen auf mathematische Erfahrungen, wie wir sie besitzen, wenn wir den für den Durchschnittsmenschen ziemlich komplexen Ikosaeder mit Hilfe von drei Rechtecken erschaffen können - und nicht nur 20 gleichseitige Dreiecke mit Klebelaschen, die oft genug an der falschen Stelle sitzen.

Dieser Text klingt zu theoretisch? Stimmt. Die Anweisungen im Buch sind viel handlungsorientierter. Das beginnt mit den Skizzen, den Informationen zum Material und der Bearbeitung. Das geht sogar so weit, dass Maße genannt werden, die für ein DIN-A4-Blatt geeignet sind. Mut für eine Wiederholung wird gegeben, für "künstlerische" Ausgestaltung einzelner Flächen, eine allgemeine Idee genannt bevor es in die konkrete Arbeitsanweisung geht, das benötigte Material notiert wird.

Wie man an der Anrede für die Anwender sieht, wird durchgängig das Sie und nicht das Du genannt. Damit ist deutlich, dass die Zielgruppe für das Buch ein(e) Oberstufen-SchülerIn oder eine erwachsene Person ist.

[uhb 18 Niedersachsen]
  
       

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