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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Robert, Nadine,     
Titel:
Das Geheimnis hinter dem Wald
ISBN:
978-3-257-01234-7  
Übersetzer:
Cramer-Klett, Anna
Originalsprache:
Französisch
Illustrator:
DuBois, Gérard
Seitenanzahl:
68
Verlag:
Diogenes, Zürich
Gattung:
Bilderbuch
Reihe:
Jahr:
2019
Preis:
24,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Arthur und sein Papa wohnen mit ihrem Hund Danton in einem kleinen Bauernhaus vor einem bedrohlich dunklen Wald, in den sich niemand zu gehen traut. Nur der Kaninchenvater träumt schon lange davon, herauszufinden, was dahinter ist. Eines Tages hat er die Idee, einen hohen Turm zu bauen und damit beginnt die Geschichte.
[verh 16 Hessen]
       
Lesealter:
6 - 9 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Abenteuer / Familie
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Zu dem kleinbäuerlichen Milieu gehört auch eine Windmühle, wo der Vater Korn mahlen lässt. Denn er ist Bäcker und backt in der Nacht viele Brote, mit deren Duft er die Nachbarschaft anlockt. Vater schlägt den Kunden einen Tausch vor: Gegen vier Steine gibt es ein Brot. Im Nu kommt eine Schar von Dorfbewohnern und bringt Steine an. Vater und Sohn legen einen Kreis und spannen eine Leine. Neugierig erwarten sie den nächsten Tag. Papas Idee funktioniert: In Scharen kommen Dorfbewohner, bringen Steine. holen Brot und wundern sich, was Arthurs Vater vorhat.
Das Turmbauprojekt spricht sich herum und täglich kommen mehr Menschen, um sich daran zu beteiligen. Die kleine Familie arbeitet gut zusammen, bis an den Rand der Erschöpfung. Als ein Unwetter droht, geschieht etwas Unglaubliches! Der Turm ist schon doppelt so hoch geworden. Nun unterstützen alle den Bau, und bald ist der Turm fertig.
Zur Erstbesteigung veranstalten alle ein großes Fest.
Zur Überraschung sieht der Vater hinter dem Wald noch einen Turm, der von einem neugierigen Hirsch vorangebracht wurde, er winkt den Dreien(Vater, Arthur und Danton) freundlich zu.
Diese Fabel ist ein Loblied auf die Gemeinschaft der Beteiligten. Durch den mutigen Plan des Vaters und die grenzenlose Zusammenarbeit mit den Nachbarn kann hier ein anstrengendes Großprojekt erfolgreich zu Ende gebracht werden.
Die Angst vor dem großen dunklen Wald ist vorbei.
Die schöne Geschichte ist in großen Bildtafeln mit gedämpften Farben erzählt, damit wird auf eine märchenhaft frühere Zeit hingewiesen, die einfachen Bilder und Verhältnisse entsprechen der volkstümlichen Erzählweise.
[verh 16 Hessen]
  
       

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