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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Ulrich H. Baselau, Osterstr. 30, 26409 Wittmund

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Autor:
Teckentrup, Britta,     
Titel:
Die Feder
ISBN:
978-3-7913-7333-1  
Übersetzer:
Köller, Kathrin
Originalsprache:
Englisch
Illustrator:
Teckentrup, Britta
Seitenanzahl:
88
Verlag:
Prestel, München
Gattung:
Sachliteratur / Sachbilderbuch
Reihe:
Jahr:
2018
Preis:
20,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Leicht und beschwingt, flaumweich, ein bisschen kitzelig, schillernd oder tarnend, farbig oder schneeweiß, leise oder flatternd - die vielfältigen Erscheinungen und unterschiedlichen Funktionen werden in Bildern und Worten hautnah deutlich.
[verh 16 Hessen]
       
Lesealter:
8 - 11 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Natur / Umweltschutz / Bildende Kunst / Kulturgeschichte
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Eine wunderschöne - offensichtlich handgefertigte - Feder ziert das Titelbild dieses Sachbilderbuches. Dadurch wird die Erwartungshaltung an dieses Buch sogleich auf die ästhetische Ausstrahlung gelenkt. Die Wissensvermittlung über Federn erfolgt nicht in systematischen Darstellungen(Tabellen oder Vergleichen), vielmehr stehen auf jeder Doppelseite ein gefiedertes Kunstwerk und ein erzählender Gleittext gegenüber.
Während die faszinierenden Bilder schon kleine Kinder ansprechen(Es ist kaum anzunehmen, dass noch keine zaghafte Berührung, kein Streicheln oder Kitzeln mit einer Feder vorgekommen ist.), sind die feingliedrigen, differenzierten Darstellungen für ältere Betrachter überraschend genau und bieten unterschiedliche Gestaltungstechniken, vor allem Collagen aus selbst gefertigten Papieren mit aufgesetzten ausgeschnittenen Teilen.
Neben dem genussvollen Betrachten hat mich die Aussagekraft der kurzen und verständlichen Sachtexte begeistert, sie wenden wissenschaftliche Begriffe aus der Ornithologie und lateinische Bezeichnungen an, ohne zu überfordern. Seitenblicke auf die Kulturgeschichte der Federn in griechischer, ägyptischer und indianischer Mythologie sowie die Anwendungsbereiche von Federn bis in die Gegenwart bereichern das Spektrum.
Hinweise auf Märchen und Fabeln, den "Traum vom Fliegen" in Kunst und Flugtechnik komplettieren das Bild und bestätigen die "federleichte Verbindung von Natur und Kunst" in diesem Buch.
[verh 16 Hessen]
  
       

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