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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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Autor:
Könnecke, Ole,     
Titel:
Dulcinea im Zauberwald
ISBN:
978-3-446-26951-4  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Könnecke, Ole
Seitenanzahl:
64
Verlag:
Hanser, München
Gattung:
Märchen / Fabeln / Sagen
Reihe:
Jahr:
2021
Preis:
16,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Dulcinea hat Geburtstag, und es soll Blaubeerpfannkuchen geben. Nur die Blaubeeren fehlen noch, obwohl es im Wald ganz viele davon gibt. Dulcineas Vater geht hinaus, um zu pflücken und kehrt nicht mehr zurück.
[wb 14 Bremen]
       
Lesealter:
4 - 7 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Hexen / Zauber / Märchen
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Der Vater hat Dulcinea immer wieder gesagt, sie solle nicht in den Wald gehen, da wohne die böse Hexe. Nun ist er selber gegangen und kommt nicht wieder. Was soll Dulcinea tun, sie hat ihm doch versprochen, nicht in den Wald zu gehen, aber was soll´s, jetzt muss sie ihren Vater suchen. Natürlich, die Hexe hat den Vater in einen Baum verwandelt. Nun steht er da, als Baum mit rotem Hut, langer Nase und Bart. Dulcinea erkennt ihn natürlich sofort und geht, um die Hexe zu suchen. Diese wohnt in einer alten, großen Burg. Dulcinea steht am Rande des Burggrabens, Ungeheuer sind nicht zu sehen und so rudert sie los, klettert an den Hängepflanzen die Burgmauer empor und findet die Hexe singend an der Orgel, neben ihr liegt das Zauberbuch. Das muss Dulcinea natürlich haben. Doch die Hexe entdeckt das Mädchen und will auch sie verzaubern. Was tun? Ein schlaues Mädchen hat immer eine Idee: „ An seinem Geburtstag darf man sich etwas wünschen! Ich wünsche mir, dass du für mich ein Lied singst das längste Lied der Welt! Das allerlängste Lied der Welt von der allerbesten Sängerin der Welt!“ Ein guter Einfall, denn die Hexe singt wirklich gerne, weshalb sie gleich damit beginnt, das allerlängste Lied der Welt zu singen. Dulcinea nimmt das Zauberbuch, rennt wieder hinunter zum Boot, überquert den Graben, in dem die Ungeheuer gerade aufgewacht sind, rennt zu ihrem Vater, der gerade von einem Holzfäller gefällt werden soll, findet den erlösenden Zauberspruch und alles ist gut. Ja, man muss schon schlau sein, wenn man eine Hexe austricksen will. Wenn wir uns also in einem Wald verirren und eine Burg finden, aus der es fürchterlich heult, kann es sich nur um die Hexe handeln, die immer noch das längste Lied der Welt singt.
Ole Könnecke hat mit diesem kleinen Hexenmärchen ein wunderbares Buch gezaubert. Dulcinea hat immer eine kleine Gans in Begleitung und sie stolziert mit ihren beiden kurzen Zöpfen sehr entschlossen durch den Zauberwald. Ihr verzauberter Vater macht als Baum auch eine gute Figur, mit Mütze, Augen und Bart ist er leicht zu erkennen, jedenfalls für Eingeweihte. Die Hexe ist natürlich hässlich, wie Hexen eben sind, und der Gewinn des Zauberbuches bietet Dulcinea ganz wunderbare Möglichkeiten. Sie kann so viele Blaubeeren und Luftballons zaubern, wie sie will, und am Ende gar mit den Tieren sprechen. Na das kann ja was werden…...
[wb 14 Bremen]
  
       

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