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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Morris, Richard,     
Titel:
Dann kam Bär
ISBN:
978-3-570-17744-0  
Übersetzer:
Dr. Gutschhahn, Michael
Originalsprache:
Amerikanisch
Illustrator:
Pham, LeUyen
Seitenanzahl:
40
Verlag:
cbj, München
Gattung:
Bilderbuch
Reihe:
Jahr:
2020
Preis:
15,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Es war einmal ein Fluss, der beharrlich floss, bis einer Tages Bär vorbeikommt und ein großes Abenteuer beginnt.
[ISCHE 14 Bremen]
       
Lesealter:
4 - 5 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Abenteuer / Freundschaft / Ungleichheit / Spaß/
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Richard T. Morris beschreibt in seinem Bilderbuch Tiere, die mit einer unverwechselbaren Persönlichkeit auf die Welt kommen. Ihre charakteristischen Merkmale begleiten sie ihr gesamtes Leben, genau wie bei uns Menschen. Auch wenn Erwachsene versuchen zu lenken, sind es genau die Grundlagen, die jedes Wesen unverwechselbar und einzigartig machen. In seiner Geschichte ist es der Bär, der, mehr oder weniger beabsichtigt, in ein Abenteuer startet. Er fällt in den Fluss und treibt nun auf einem Baumstamm dahin. Zu ihm gesellen sich die ein oder anderen Tiere, mit ihren eigenen Besonderheiten, der eine zögerlich, der andere verwegen und wagemutig und wieder andere, völlig ahnungslos von dem, was um ihn herum vor sich geht. In den Darstellungen der einzelnen Tiere ist es LeUyen Pham wunderbar gelungen, diese Besonderheiten heraus zu malen und es in ihren Gesichtern deutlich zu machen. Überhaupt wird ihre Freude an der Geschichte in ihren liebevollen Illustrationen deutlich. Zum großen Finale stürzen die Tiere den Wasserfall hinunter und erleben ihr bisher größtes Abenteuer. Zusammen sind sie unschlagbar und dazu muss das Buch plötzlich hochkant gehalten werden, denn die farbenfrohe Illustration braucht Platz. Bär hält sich an Frosch, Frosch an Schildkröte, Schildkröte an Biber, Biber an Waschbär und Waschbär an Ente fest und so geht es abwärts, den Wasserfall runter. Man sieht den einzelnen Protagonisten den Spaß förmlich an und kann nicht anders, als selbst vor Freude aufzulachen und sich mit ihnen zu freuen. Es war der Fluss, der alle zusammengebracht hat, jeden mit seinen Eigenarten und nur deshalb gab es diesen wunderbaren Spaß. Da ist es doch selbstverständlich, dass der Betrachter und Zuhörer dankbar ist, dass es ihn selber gibt, einzigartig und unverwechselbar und darüber ins Grübeln kommt, auf welchen Moment er warten sollte, um selbst in ein spannendes, lustiges und von Freunden begleitetes Abenteuer zu starten. Es kommt eben immer auf die eigene Perspektive der Dinge an.
[ISCHE 14 Bremen]
  
       

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