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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Walerczuk, Val Jackson, Tom,     
Titel:
Das Riesenbuch der Urzeittiere
ISBN:
978-3-96455-086-6  
Übersetzer:
Kessel, Carola von
Originalsprache:
Englisch
Illustrator:
Walerczuk, Val
Seitenanzahl:
80
Verlag:
Moses Verlag, Kempen
Gattung:
Sachliteratur / Sachbilderbuch
Reihe:
Jahr:
2020
Preis:
16,95 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Wer mehr über die Tiere erfahren möchte, die früher einmal unseren Planeten bevölkerten, findet hier tolle Urziettiere.
[wb 14 Bremen]
       
Lesealter:
4 - 11 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Tiere
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
In diesem Buch begegnen uns insgesamt 36 Tiere, die in vergangener Zeit unsere Erde bevölkert haben. Sie sind längst ausgestorben, aber an einige wie den Auerochsen können wir uns noch erinnern, der letzte seiner Art ist erst im Jahre 1627 in Polen gestorben. Andere haben in der Epoche der Dinosaurier gelebt und sind beinahe komplett verschwunden - bis auf ein paar Skelettreste, an denen die Paläontologen, Illustratoren und Animationsfilmern, die Urzeitmuseen und die Spielwarenindustrie ihre Freude haben. So auch in diesem schönen Buch, in dem uns zum Beispiel der Arthropleura vorgestellt wird, ein Verwandter des heutigen Tausendfüßlers, der manchmal noch zu unseren Füßen kriecht, damals aber mit fast drei Metern Länge sehr gefährlich war oder zumindest so aussah, wenn wir der Zeichnung glauben wollen – und das wollen wir. Besonders niedlich auch der Doedicurus, der mit den heutigen Gürteltieren verwandt war oder besser diese mit ihm verwandt sind. Nur was uns hier so nett aus seinem Panzer mit kleinen Knopfaugen anschaut, war damals so groß wie ein Familienauto – das es damals zum Glück noch nicht gab - und wog stattliche 250 kg. Von all diesen Tieren gibt es auf der Doppelseite einen Steckbrief, der über die jeweilige Größe, das Gewicht, die Heimat, die Nahrung und die Zeit ihrer Existenz genaue Auskunft gibt. Eine schematische Zeichnung des jeweiligen Tieres neben einem ausgewachsenen Menschen – natürlich einem Mann - verdeutlicht uns den Größenunterschied, damit wir, falls wir doch mal einer solchen Kreatur begegnen, ganz schnell ein Selfie mit der korrekten Legende verschicken können. In diesem Buch jedenfalls haben wir den Eindruck, dem Urzeittier als lebendige Tier-Persönlichkeit zu begegnen. Was interessieren uns Hunde, Katzen, Pferde, Kühe oder Hühner, wenn wir diese Gestalten sehen? Ja, damals war noch ordentlich was los, da ging es um Sein oder Nichtsein, um Fressen und Gefressen werden. Gleichwohl, es sind auch niedliche Wesen dabei, denen wir gerne mal ins Fell greifen möchten, um sie zu streicheln. Val Walerczuk ist hier wieder einmal eine ganz besondere Bildersammlung gelungen. Ein Muss für alle Fans von Tieren, die schon lange nicht mehr leben.
[wb 14 Bremen]
  
       

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