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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Dietrich-Lüders, Monika,     
Titel:
Ella und Max und die singenden Schmetterlinge
ISBN:
978-3-96202-026-2  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Mirshekary, Tarlan
Seitenanzahl:
250
Verlag:
sujet verlag, Bremen
Gattung:
Detektivgeschichte
Reihe:
Jahr:
2019
Preis:
14,80 €   Taschenbuch / Heft / Broschur
       
Inhalt:
Ella und Max verbringen eine Woche in einem Ferienlager in den Alpen und erleben dort eine spannende Suche nach einem Verbrecher.
[ISCHE 14 Bremen]
       
Lesealter:
12 - 13 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
empfehlenswert
Schlagwörter:
Freundschaft / Abenteuer / Detektivgeschichte/ Vorurteile
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
„Ella und Max und die singenden Schmetterlinge“ ist das zweite Buch über diese beiden Freunde. Im ersten Band von Monika Dietrich-Lüders haben sie es mit einem Voodoo-Zauber zu tun und in diesem Band sind die beiden Detektive in eine Geschichte von Vorurteilen und Gerüchten verstrickt, die sie in höchste Lebensgefahr bringen. Die Geschichte spielt in einem Ferienlager in den Alpen und erzählt über einen aktuellen Überfall in einer Kleinstadt und über einen tödlichen Unfall, der sich genau dort, aber vor langer Zeit ereignet hat. In einfacher Form, verständlich und nachvollziehbar verbindet Dietrich-Lüders die einzelnen Handlungsstränge miteinander und baut einen Spannungsbogen auf, der den Leser in seinen Bann zieht. Nach und nach werden Zusammenhänge deutlich und geben diese Stück für Stück preis. Deutlich herausgestellt wird in der Geschichte, wie sehr Menschen durch ihre eigenen Vorurteile, Ängste und durch ihr Unverständnis für schwer erklärbare Dinge manipulierbar sind. Der Leser kann sich gut in die einzelnen Protagonisten hineinversetzen und er wird aufgefordert, sich über seinen eigenen Vorurteile Gedanken zu machen. Deutlich bekommt er aber auch vor Augen geführt, dass das Verhalten von vielen Faktoren abhängig sein kann, ggf. erklärbar wird und durch das Wissen darum, manchmal die Sicht auf die Person verändert werden muss. Neben der Spannung der Detektivgeschichte wird ganz deutlich, wie stark der Sog werden kann, der sich entwickelt, wenn eine Gruppe glaubt im Sinne einer gerechten Sache zu handeln. In dieser Geschichte hätte die Konsequenz daraus fatale Folgen gehabt. Da kann der Leser zum Ende der Geschichte aufatmen, denn es gibt ein Happy End. Dadurch, dass ein Junge und ein Mädchen die Helden der Geschichte darstellen, ist das Buch eben auch spannend für Jungen wie für Mädchen und für beide empfehlenswert.
[ISCHE 14 Bremen]
  
       

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