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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Ulrich H. Baselau, Osterstr. 30, 26409 Wittmund

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Autor:
Rake, Matthew,     
Titel:
Gewaltig! Gigantisch! Gefährlich!
ISBN:
978-3-7373-7199-5  
Übersetzer:
Panzacchi, Cornelia
Originalsprache:
Englisch
Illustrator:
Mendez, Simon
Seitenanzahl:
93
Verlag:
Fischer Sauerländer , Frankfurt/Main
Gattung:
Sachliteratur / Sachbilderbuch
Reihe:
Jahr:
2018
Preis:
14,99 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
In diesem Buch werden Urzeittiere in die Gegenwart geholt und verdeutlichen wie groß sie tatsächlich waren.
[ISCHE 14 Bremen]
       
Lesealter:
8 - 11 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Urzeittiere / Größenvergleiche
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Matthew Rake stellt in seinem Buch „Gewaltig! Gigantisch! Gefährlich!“ Urzeittiere in super-realistischen Darstellungen ins 21. Jahrhundert und veranschaulicht damit wie gigantisch, gewaltig und gefährlich sie gewesen sind. Bereits auf dem Cover läuft das schwerste Säugetier, das je auf der Erde gelebt hat durch die Straßen einer Großstadt und lässt die parkenden Autos wie Spielzeuge aussehen. Für die Darstellung hat Simon Mendez Fotomontagen hergestellt die ziemlich genau verdeutlichen wie riesig die Urzeittiere waren. Zu sehen ist da z.B. eine riesige Libelle, die eine Maus in ihren Fängen hält und mit ihr davonfliegt. Es sind wirklich atemberaubende Darstellungen, die einen das Gruseln lernen. Auf jeder Seite bekommt der Leser vielfältige Informationen über das jeweilige Tier. Neben Name, wann es gelebt hat und wie groß und schwer es war, findet man immer auch passende Vergleich, damit man sich das Ganze noch besser vorstellen kann. Die Schädeldecke von einem Moschops war bis zu 10 cm dick, also etwa so dich wie ein Ziegelstein, oder die Zähne eines Pliosaurus Funkei waren so lang wie ein Fleischermesser. Kinder bekommen so eher eine ungefähre Vorstellung von der realen Größe der einzelnen Körperteile, wenn sie mit realen Dingen verglichen werden, die sie aus ihrem Umfeld kennen. Witzig sind die Überschriften in denen die Tiere Namen bekommen, die nachvollziehbar sind. Der Deinogalerx wir da zum Giga-Igel, die Phorusrhacidae zu Terrorvögeln. Was nicht nur das Verständnis sondern auch die Aussprache deutlich leichter machen. Ein gut aufgemachtes Buch nicht nur für Liebhaber der Urzeit.
[ISCHE 14 Bremen]
  
       

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