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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW
c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Maske, Ulrich,     
Titel:
Gehen zehn in ein Bett
ISBN:
978-3-8337-4069-5  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Göschl, Bettina
Seitenanzahl:
40
Verlag:
Goya Lit bei Jumbo, Hamburg
Gattung:
Lyrik / Lieder
Reihe:
Jahr:
2019
Preis:
9,99 €   Audio-CD / Hörbuch / Musik
       
Inhalt:
Es gibt so viele CDs zum Einschlafen, dass man meinen könnte, es braucht keine weiteren.
Aber diese hat vielleicht doch noch gefehlt.
[Pli 12 Berlin]
       
Lesealter:
0 - 7 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Familie / märchenhaft / Gefühle / Komik / Humor / Musik
       
Anmerkungen:
Zum Eingangstitel "Gehen zehn in ein Bett" gibt es auch ein passendes Bilderbuch.
       
Beurteilungstext:
Titelgebend ist ein Kinderbuch, das von Ulrich Maske nach einem traditionellen englischen Kinderlied gestaltet wurde und 2018 erschien.
Nach und nach krabbeln zehn Kinder ins Bett, dem Kleinsten ist es zu eng, er fordert: „Rutscht rüber“ – und sie rutschen und es fällt einer raus.
Das wiederholt sich, bis er das Bett für sich allein hat und wohlig „Gute Nacht“ wünscht.
Sehr lustig, entwickelt sich zum Ohrwurm, hilft, Reimworte zu finden und Zählen zu üben.
Aber das ist das einzige flotte Lied. Die dann folgenden sind ruhig und im positiven Sinn des Wortes einschläfernd.
Die Auswahl ist gut getroffen, die 18 Lieder sind in ihrer Art sehr homogen.
Bekannte Titel (z.B. Guten Abend, Gut Nacht; Guter Mond, Du gehst so stille; Die Blümelein, sie schlafen) wechseln sich ab mit weniger bekannten.
Unterschiedliche Stimmen (dabei eine „Papa-Stimme“ und ein Opa, ansonsten nur Frauen) geben den Titeln zusätzliche Abwechslung. Die Texte sind gut zu verstehen.
Das Cover schmückt das gleiche Bild wie der Einband des Bilderbuches – Zehn sehr unterschiedliche Kinder in einem Bett.
Darüber hinaus gibt das Booklet keine weiteren Informationen wie z.B. Liedtexte oder die Noten zum Eingangslied – da müsste man sich das Buch kaufen. Schade!
Einige Hintergrundinformationen wie z.B. zu dem Titel „Kumbaya“ (ein auch hier sehr bekanntes amerikanisches Negro-Spiritual aus dem Jahr 1926) hätten sicher nicht nur die Rezensentin gefreut.
Dennoch – eine sehr schöne Einschlaf-CD, bei der auch die Eltern mit müde werden.
[Pli 12 Berlin]
  
       

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