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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Boehme, Julia,     
Titel:
Alles doof, kleines Muffelmoster? Oder wie Langeweile Ratzfatz verschwindet
ISBN:
978-3-401-71583-4  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Harvey, Franziska
Seitenanzahl:
32
Verlag:
Arena, Würzburg
Gattung:
Bilderbuch
Reihe:
Jahr:
2021
Preis:
13,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Moritz ist langweilig. Er hat zu nichts Lust. Da taucht auch schon das kleine, schwarze, zottlige Muffelmonster auf, das richtig schlechte Laune hat und sich heute besonders langweilt. Dagegen hilft nur eins: ein gemeinsames monsterstarkes Abenteuer!
[LeiSpo 11 Bayern]
       
Lesealter:
4 - 9 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Langeweile / schlechte Laune / Abenteuer / Gefühle
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Grimmig blickt das kleine, schwarze, zottlige Muffelmonster dem Leser auf dem Buchcover entgegen. Es wirkt so echt, dass man es am liebsten anfassen möchte. Durch die Darstellung bekannter Gegenstände aus dem Alltag der Kinder sowie durch den Titel „Alles doof kleines Muffelmonster? Oder wie Langeweile Ratzfatz verschwindet“ fühlen sich Kinder gleich angesprochen und können sich gut mit dem Thema identifizieren.
Das kleine Muffelmonster ist neben dem Jungen Moritz die Hauptfigur des Buches. Beiden ist stinklangweilig. Gemeinsam schaffen sie es, ihre Langeweile mit Abenteuern zu überwinden. Durch die kreative Ausgestaltung der Geschichte werden den Kindern indirekt Ideen und Anregungen gegen ihre eigene Langeweile sowie Möglichkeiten im Umgang mit negativen Gefühlen aufgezeigt.
So fantasievoll wie die Geschichte sind auch die Illustrationen. Das Buch verfügt über großflächige als auch kleinformatige Illustrationen, die ungleichmäßig angeordnet sind. Die farblich in sich abgestimmten Bilder überwiegen den Text, wobei sie inhaltlich aufeinander abgestimmt sind. Durch die liebevolle und detailgetreue Gestaltung gibt es viel zu entdecken. So lässt sich die schlechte Laune anhand der herumliegenden Spielsachen und der dunkleren, gräulichen Farbwahl erkennen. Auch die farbliche Wandlung beziehungsweise das Verblassen des Muffelmonsters im Laufe der Geschichte, sobald es gute Laune bekommt, ist ein Blickfänger. Die Mimik und Gestik der Hauptfiguren sind aussagekräftig und lassen die Kinder Gefühlslagen wie Langeweile, Angst, Enttäuschung und Freude wahrnehmen.
Der Text beschreibt den Dialog zwischen den zwei Hauptfiguren. Er ist einfach gehalten und damit gut verständlich. In unterschiedlichen Farben und gesonderten Schriftgrößen werden bestimmte Begriffe und Geräusche hervorgehoben. Dies lädt die Kinder zum Mitlesen ein.
Das Bilderbuch knüpft an die Lebenswelt der Kinder an und greift eine nur allzu bekannte Situation auf. Das kleine, schwarze, zottlige Monster symbolisiert die schlechte Laune und wird so für die Kinder direkt greifbar. Durch den Dialog zwischen den zwei Hauptfiguren und die Verschriftlichung von Geräuschen ist das Buch authentisch und kann nur empfohlen werden.
[LeiSpo 11 Bayern]
  
       

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