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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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Autor:
Chiew, Suzanne,     
Titel:
Der kleine Bär und die Kummerkiste
ISBN:
978-3-7655-5909-9  
Übersetzer:
Fröse-Schreer, Irmtraut
Originalsprache:
Englisch
Illustrator:
Julian, Sean
Seitenanzahl:
32
Verlag:
Brunnen-Verlag, Gießen
Gattung:
Bilderbuch
Reihe:
Jahr:
2018
Preis:
13,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Der kleine Bär hat Angst vor einem tosenden Wasserfall und seine große Schwester hilft ihm, diese Angst zu überwinden.
[MaMa 10 Baden-Württemberg]
       
Lesealter:
4 - 9 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Angst / Freundschaft
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Der kleine Bär Paulchen ist an seinem Lieblingsplatz und möchte liebend gerne mit seiner großen Schwester zum großen, tosenden Wasserfall gehen, um ihre Freunde zu treffen. Doch der kleine Bär hat furchtbare Angst vor dem Lärm. Seine Schwester Milli tröstet ihn und erzählt ihm, dass es hilft, über seine Ängste zu sprechen. Sie erklärt, dass sie ihre Ängste aufschreibt und in eine Kummerkiste legt, danach ginge es ihr jedesmal besser. Also basteln die zwei eine Kummerkiste für Paulchen. Nachdem er seine Angst vor dem Wasserfall aufgeschrieben hatte, fühlte er sich gleich viel mutiger und ging mit seiner Schwester zum Wasserfall. Und er bereute seine Entscheidung nicht! Sie trafen dort auch ihren Freund Hoppel, der mit einem anderen Häschen dort war. Es war Hoppel's Cousine Lara. Bis auf Paulchen spielen alle ganz ausgelassen. Der kleine Bär wird schon wieder von Ängsten geplagt, ob Lara ihn denn mag und er ist ja noch nie geklettert und was wäre, wenn die anderen ihn auslachen würden? Ach ja, er hatte seine Kummerkiste mitgenommen und schnell alles auf einen Zettel geschrieben. Danach traute er sich, mit den anderen zu spielen. Sie verbrachten einen ausgelassenen Tag und kletterten sogar einen Baum hoch. Als langsam die Dämmerung einbrach, wollten die vier Freunde aufbrechen. Nur Milli konnte ihren Rucksack nicht finden. Sie suchten gemeinsam den Rucksack. Als Sie ihn gefunden hatten wurde, meinte Hoppel, dass es Zeit wird da die Sonne bereits langsam unterging. Lara sagte mit bebender Stimme, dass sie sich beeilen müssen. Nachdem Hoppel sie fragte, was denn los sei, musste Lara zugeben, dass Sie Angst im Dunkeln hat. Der kleine Bär Paulchen nahm Lara sanft beim Pfötchen und erzählte ihr, dass die Angst weniger wird, wenn man darüber spricht oder sie aufschreibt.
Er ermutigte Lara die Angst aufzuschreiben und den Zettel in seine Kummerkiste zu werfen. Danach blieb auf dem Nachhauseweg Lara immer in der Nähe von Paulchen. Er zeigte ihr die Glühwürmchen und erklärte, nachdem Lara wegen einer Eule erschrak, dass diese nur Futter suchte. Am Zuhause von Hoppel angekommen, umarmte Lara Paulchen und bedankte sich, dass er sie nicht wegen ihrer Angst ausgelacht hatte. Er sei ein richtig guter Freund.
Als auf dem Rückweg der kleine Bär und seine Schwester nochmal am Lieblingsplatz stehen bleiben, bedankt er sich bei ihr, dass sie ihm den Wasserfall gezeigt hatte. Obwohl er ein bisschen zu laut und zu gruselig war, hatte es ihm viel Spaß gemacht und er könne es kaum abwarten nochmal dorthin zu gehen.

Die Zeichnungen im Buch fangen sehr gut die Stimmung der einzelnen Situationen ein und sind sehr ansprechend von den Farben und der Details.
Das Fazit dieser Geschichte ist, dass es nicht schlimm ist, Ängste zu haben und sie zu äußern. Denn jeder hat einmal vor irgendetwas Angst. Sobald man darüber redet oder sie aufschreibt werden sie kleiner und man wird mutiger.
[MaMa 10 Baden-Württemberg]
  
       

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