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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Penzek, Till,     
Titel:
Als die Grossen noch klein waren - Ein Album verschwundener Dinge
ISBN:
978-3-7074-5228-0  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Neuhaus, Julia
Seitenanzahl:
48
Verlag:
G&G - Georg Glöckler, Wien
Gattung:
Sachliteratur / Sachbilderbuch
Reihe:
Jahr:
2019
Preis:
16,95 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Als Mama, Papa, Oma, Opa oder auch Tante und Onkel noch klein waren, gab es viele Dinge, die heute irgendwie undenkbar sind. Oder hättest du Lust, zum Telefonieren in eine Telefonzelle zu gehen?
[uh 10 Baden-Württemberg]
       
Lesealter:
18 - 99 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Alter / Lernen
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Das Buch „Als die Großen noch klein waren“ ist sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet. Wobei es meiner Meinung nach noch schöner ist, wenn man die Zeit von Telefonieren in der Telefonzelle, Videothekenbesuch und die ersten Computerspiele selbst erlebt hat bzw. mit seinen erwachsenen Kindern darüber sprechen möchte. Auf dieser Basis möchte ich auch meine Beurteilung schreiben.

Ich als Kind der 80iger Jahre hatte wirklich viel Spaß mit diesem Buch. Das liegt unter anderem an der Aufmachung des Buches und an den Illustrationen. Bereits das Cover führt einen zurück in die poppigen 80iger Jahren. Die knalligen Farben und das „Color blocking“ sind typisch für diese Zeit. Die Bilder, die sehr geradlinig und schnörkellos gestaltet sind stechen einen sofort ins Auge. Sie sind bunt und fröhlich gestaltet und laden zum Träumen und zum Schwelgen in Erinnerungen ein.

Der schönste Aspekt dieses Buches sind allerdings die im Buch vorgestellten Gegenstände. Der Text zu den Gegenständen ist super leicht verständlich und bringt das Produkt auf den Punkt. Ganz einfach wird erklärt, wie das Teil funktioniert, wozu man es brauchte, was daran besonders war und wann es vielleicht nicht funktionierte. Außerdem wird immer eine Verbindung zur heutigen Zeit hergestellt. Als erwachsener Leser kommt man daher nicht drum herum nochmals über seine eigenen Erfahrungen mit dem Gegenstand nachzudenken. Man kommt sofort ins Gespräch und will eigene Geschichten austauschen. Man lacht über seine Erfahrungen, überdenkt manch komisches Verhalten, welches man damals an den Tag gelegt hat und wundert sich zum Teil über sich und seine Familie. Sehr schön an den im Buch vorkommenden Texten ist auch, dass sie sehr neutral geschrieben wurden. Sie bewerten oder moralisieren nicht. Jeder kann sich dazu selbst seine Gedanken machen, sowie positive als auch negative Aspekte entdecken und sich über den Fortschritt der Technik freuen oder traurig sein.

Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, da es einen selbst zurück in die Kindheit oder Jugend katapultiert, innen halten lässt und auf ideale Weise Gespräche anregt. So können sich die verschiedenen Generationen untereinander austauschen und evtl. besser kennen lernen/ verstehen lernen.
[uh 10 Baden-Württemberg]
  
       

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