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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW, c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

       
Autor:
Beuerbach, Danny,   
Titel:
Der magische Frisör
ISBN:
978-3-473-36130-4  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Wirbeleit, Patrick
Seitenanzahl:
48
Verlag:
Ravensburger, Ravensburg
Gattung:
Erstlesebuch
Reihe:
Leserabe
Jahr:
2020
Preis:
7,99 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Bei Danny im Frisörsalon werden nicht nur Haare geschnitten, sondern es wird auch fleißig vorgelesen. Am liebsten taucht Danny mit Kindern in die magische Welt von fantastischen Geschichten ein. Drachen, Einhörner und Ritter werden lebendig und nebenher bekommen alle noch ihren Wunsch- Haarschnitt.
[sas 16 Hessen]
       
Lesealter:
6 - 9 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
vorlesen / Fantastische Geschichten
       
Beurteilungstext:
Los geht die magische Reise im Frisörsalon von Danny Beuerbach. Den gibt es wirklich und zwar in München. Als Kind litt Danny an Legasthenie und musste selbst erfahren, wie schwer es ist, wenn man nicht richtig lesen und schreiben kann. Um den Kindern und Jugendlichen das Lesen näher zu bringen, entstand die Idee zu „Book a Look“. Jeder der ihm während seines Besuchs im Salon etwas vorliest, bekommt eine Ermäßigung. Für Kinder und Teenies ist die Frisur sogar gratis. Ein besonderes und etwas anderes Projekt zur Leseförderung als gewohnt. Das sprach sich herum und inzwischen bieten viele Kollegen von Danny „Book a Look“ an. Danny selbst schneidet Haare inzwischen auch an publikumswirksamen Orten, wie im Englischen Garten in München, in Buchhandlungen / Bibliotheken in ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich. Und so entstand auch das Buch „vom magischen Frisör“ geeignet für die 1. Lesestufe, also für die Leseeinsteiger geschrieben von Danny Feuerbach selbst. Gezeichnet von dem Illustrator Patrick Wirbeleit. Die Zeichnungen sind farbenfroh und ansprechend. Danny selbst ist täuschend echt gezeichnet. Auf jeder Seite sind Text und Zeichnung zu finden und sie nehmen sich gegenseitig keinen Platz weg. Durch viel Weißfläche lässt sich der Text gut lesen.
Groß gedruckte Buchstaben und ein überschaubarer Text pro Doppelseite lassen Erst- und Zweitklässler gut durch die Geschichte kommen. Die Kapitel sind kurz und am Ende jedes Kapitels kann man zur Belohnung einen Aufkleber mit einem Raben einkleben. Am Ende des Buches gibt es einige Rätsel, so kann der Leser/die Leserin überprüfen, ob er/sie den Text behalten hat und es winken sogar noch Gewinne. Eine tolle Motivation!
Es gibt im Buch drei phantastische Geschichten: Eine über einen traurigen Drachen, eine über einen wütenden Ritter und eine über ein Einhorn, das Regenbögen pupst. Also genderfreundlich für Jungs und Mädels etwas dabei. Die Protagonisten sind neben Danny, die Geschwister Lila und Erik, die einen neuen Haarschnitt bekommen. Die Geschichten haben alle auch etwas mit Haaren und Frisuren zu tun. Natürlich kann Danny in jedem Fall helfen. Dem Drachen, vor dem die Menschen Angst haben, der aber friedlich ist und Freunde sucht, verpasst er eine schicke Frisur, so dass sich keiner mehr vor ihm fürchten muss. Der Frisör mit Lockenschopf zieht geschwind sein Equipment aus den Haaren und fängt an ihn zu frisieren. Ende der Geschichten, weiter geht es zur nächsten. Ritter Zausel hat einen zu langen Bart und zu viele Haare auf dem Kopf. Das stört beim Kämpfen und auch der Helm passt nicht mehr. So kann er nicht am Turnier teilnehmen. Zum Glück kann Danny auch hier helfen und ein glücklicher Ritter kann wieder kämpfen. Schließlich braucht noch das Einhorn Hilfe, denn nach einem Regenbogen Pups sind seine Haare völlig durcheinander. Doch auch hier kann Danny mit Unterstützung von Lila und Erik helfen und ab geht es für die Drei mit dem Föhn zurück in die Realität und somit in Dannys Frisörsalon, wo die beiden Kinder bald darauf von ihrem Papa abgeholt werden. Dieser fragt: „Und war es langweilig?“ „Nein!“ „Überhaupt nicht!“ kommt prompt die Antwort seiner Kinder. Besser kann man die Beurteilung über dieses Buch nicht ausdrücken.
[sas 16 Hessen]
  
       

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