GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM

Autor Müller, Thomas
Titel Wilde Tiere in Gefahr
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator Müller, Thomas
ISBN 978-3-8157-9770-9 Reihe
Verlag Coppenrath, Münster, 2010
Seitenzahl 46 Preis 16,95 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Medienart Hardcover & Audio-CD Gattung  Sachbuch
Zielgruppe 8-9
10-11
12-13
Inhaltsangabe Das großformatige Buch gibt Informationen über Lebensraum, Bedrohung und Artenschutz wilder Tiere unserer Erde. Eine CD mit Tierstimmen ist beigefügt.
Beurteilungstext Dieses großformatige Buch hat es sich zum Ziel gesetzt, schon den Kindern die Notwendigkeit des Tierschutzes zu verdeutlichen, damit nicht noch mehr wild lebende Tierarten auf unserer Erde aussterben. Auffallend ist die konsequente Durchstrukturierung des Buches. Einer Übersichtskarte des jeweiligen Kontinents mit einführendem Begleittext folgen klar ausgeführte Farbillustrationen der bedrohten Tiere, begleitet von einem Text, der untergliedert ist in Lebensweise, Bedrohung und Schutz der Tierart. Sowohl in dem eindringlichen Vorwort des Zoodirektors des Allwetterzoos Münster als auch im Anhang, in dem den Kindern Tipps zum verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt gegeben werden sowie nützliche Adressen, an die sie sich für weitere Informationen wenden können, werden naturbewusste Kinder direkt zu persönlichem Engagement aufgefordert. Dem Buch beigefügt ist eine eindrucksvolle CD mit 37 Tierstimmen aus aller Welt. Bei den Illustrationen habe ich einige kritische Anmerkungen zu machen. Zunächst fehlt mir bei den Weltkarten mit den Zeichnungen ortstypischer Tierarten der Pinguin, der unbedingt in die Antarktis gehört. Bei den Karten der einzelnen Kontinente hätte bei der Eintragung der Flüsse mehr Sorgfalt verwendet werden müssen. So sind sowohl der Nil als auch vor allem der Amazonas viel zu kurz eingezeichnet. Schlecht zu verstehen ist auch, warum auf der Europakarte in Deutschland zwar Rhein und Elbe erscheinen, aber nicht die Donau. Ein grober Fehler auf der Asienkarte: Kambodscha schreibt man nicht “Kambotscha”. In einem Sachbuch erwarte ich solche Mängel eigentlich nicht.
Bewertung

 empfehlenswert

Rezensent

 Th, Nordrhein-Westfalen

  in der AJuM Datenbank Ja
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