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GEW |
Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM |
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Autor |
Dijk, Lutz van |
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Titel |
Romeo und Jabulile |
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Übersetzer / Originalsprache |
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Illustrator |
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ISBN |
978-3-7795-0281-4 |
Reihe |
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Verlag |
Hammer Peter, Wuppertal, 2010 |
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Seitenzahl |
107 |
Preis |
12,90 € (D) |
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Ausführung |
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Einsatzmöglichkeiten |
Klassenlesestoff |
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Medienart |
Buch: Hardcover |
Gattung |
Adoleszenzroman |
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Zielgruppe |
12-13 |
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Inhaltsangabe |
Jabulile spielt Fußball und lernt dadurch Romeo kennen und bald wird er ihre erste große Liebe. Ihr Bruder aber hasst Romeo, weil er kein Südafrikaner, sondern ein Flüchtling aus Simbabwe ist. Gemeinsam mit seinen Kumpels lauert er Romeo auf; die Situation gerät aus den Fugen. Dem Pogrom kann Romeo knapp entkommen, Tage später erst findet Jabulile ihn wieder, und ihr Bruder ist entsetzt über die Folgen seines Maulheldentums. |
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Beurteilungstext |
Die Pogrome gegen die Simbabwe-Flüchtlinge sind jüngste Geschichte und van Dijk hat einen angemessenen Plot gefunden, ohne Zeigefinger auf diese Fremdenfeindlichkeit einzugehen. Besonders gelungen scheint mir dabei der Bruder, der wahre Hasstiraden los lässt und seine Freunde mitzieht. Dabei ist und bleibt er Nebenfigur, nur in der gewalttätigen Auseinandersetzung mit seiner Schwester wird er deutlich sichtbar - der Leser ist dabei eindeutig auf Seiten der Schwester. Später taucht er nur am Rande der Erzählung auf, erst erstarrt, als er sieht, dass die Gewalt nicht gegen den Freund seiner Schwester alleine sich richtet, sondern das ganze Flüchtlingsviertel betrifft, und als beschreiben wird, wie er hilft, Lebensmittel an die obdachlos gewordenen Flüchtlinge zu verteilen. Kein Wort von ihm wird zitiert, nur sein Handeln in einem Satz nebenbei beschrieben. Das sagt mehr aus, als eine lange Rechtfertigung des Jungen, oder die Beschreibung seines Erkenntniszuwachses.
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Bewertung |
sehr empfehlenswert |
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Rezensent |
cjh, Berlin |
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in der AJuM Datenbank |
Ja |
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