GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM

Autor Hagemann, Bernhard
Titel Max und der Geräuschemacher
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator Hennig, Dirk
ISBN 978-3-411-70829-1 Reihe Duden - Lesedetektive
Verlag Brockhaus - Meyer/Duden, Mannheim/ Leipzig, 2010
Seitenzahl 34 Preis 6,95 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
Medienart Buch: Hardcover Gattung  Erstlesetext
Zielgruppe 6-7
8-9
Inhaltsangabe Früher war Max jede freie Minute mit Lisa zusammen. Jetzt ist seine beste Freundin weggezogen. Seitdem ist es immer so still bei ihm. Aber da hat Max eine gute Idee. Aus seinem Spielzeug und aus Sachen vom Wertstoffhof baut er im Garten eine Maschine, die Lärm macht. Zwar finden die Mutter und die Nachbarin den Krach nicht gerade toll, aber immerhin wird auch der Nachbarjunge Linus auf Max aufmerksam. Ob der Geräuschemacher auch ein Freundefinder ist?
Beurteilungstext Hier wird dem Erstleser eine spannende kleine Geschichte angeboten, in der aus Kindersicht erzählt wird, wie schwer es ist ohne “ beste Freundin” zurecht zu kommen. Max geht das Problem auf einfallsreiche, witzige Weise an, indem er eine Geräuschemachmaschine baut.
Vielleicht ist es übertrieben, wenn ich mir etwas mehr Glaubwürdigkeit in den Details der Erzählung und der Illustrationen wünsche? In der Geschichte wohnt eine (allein erziehende) Mutter mit ihrem Kind in einem gro0en Einfamilienhaus mit eigenem Garten mit zwei Schaukeln , beide sitzen mittags und am Nachmittag am gedeckten Tisch im Esszimmer. Max geht alleine zum Wertstoffhof und darf dort jede Menge Schrott abholen. Hier wäre ein bisschen mehr Lebenswirklichkeit wünschenswert, die Kinder werden sich aber nicht daran stören.

Das Büchlein macht Kindern Lust aufs Lesen. Nicht nur mit dem Thema der Geschichte wird man die Kinder erreichen können, auch das Zubehör macht das kleine Buch attraktiv. Das Lesezeichen ist zugleich eine “Fingerabdruckkartei”, die bei der Beantwortung von Detektivfragen helfen kann. Ein kleiner Wettbewerb am Ende des Buches fordert die Leser heraus, sich mit einer Beschreibung oder der Zeichnung einer “vollautomatischen Geräuschemaschine” zu beschäftigen und sich dadurch mit dem Thema des Buches weiter auseinanderzusetzen.
Die große Schrift, ein hoher Illustrationsanteil und Sinnabschnitte im Text sorgen bei den Erstlesern für die nötige Lesemotivation. Für jede Klassenstufe von 1 bis 4 gibt es mehrere Titel, zu einigen Büchern ist für die Lehrer zusätzliches Unterrichtsmaterial im Internet zugänglich.
Das Buch eignet sich als Klassenlektüre, aber auch als Mitbringsel und Geschenk für Geburtstagskinder. Eine empfehlenswerte Reihe für die Grundschule!
Bewertung

 empfehlenswert

Rezensent

 htd , Niedersachsen

  in der AJuM Datenbank Ja
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