GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM

Autor Widmer, Urs
Titel Herr Adamson
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator
ISBN 978-3-257-06718-7 Reihe
Verlag Diogenes, Zürich, 2009
Seitenzahl 200 Preis 19,90 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
für Arbeitsbücherei
Medienart Buch: Hardcover Gattung  Roman
Zielgruppe ab 18
Inhaltsangabe Herr Adamson befindet sich in einer Zwischenwelt und springt aus dem Jahr 2032, 94-jährig, zurück in den Paradiesgarten seiner Kindheit und gibt seine Erinnerungen an seine Enkeltochter Annie weiter.
Beurteilungstext Wer möchte gern sterben? Wer hat keine Angst vorm Sterben? Was bleibt nach meinem Tod? Wie ist das, wenn ich tot bin? Diese Fragen hat sich jeder Sterbliche schon mehrfach in seinem Leben gestellt. Bedingt durch verschiedenste Lebenssituationen, in denen man an seine Grenzen gerät, setzt man sich mit dem Thema Sterben und Tod auseinander.
Gegenstand des Romans ist die Grenzzone zwischen dem Reich der Lebenden und dem Reich der Toten. Es beginnt märchenhaft: Der Leser begegnet dem achtjährigen Erzähler im Paradiesgarden seiner Kindheit in Person des alten Herrn Adamson - einem merkwürdig zauberhaften "Schwebezustand". Doch Adamson ist, wie WIDMER es bezeichnet, so etwas wie ein Gespenst, Vortoter. Er ist jemand, der schon gestorben ist, aber noch in einem Zwischenstatus lebt und manchmal zurückkehrt.
Es ist ein wunderbares Buch, das mit einer Mischung aus Todesernst und Witz den Leser begeistert.
Bewertung

 sehr empfehlenswert

Rezensent

 T-KJ, Thüringen

  in der AJuM Datenbank Ja
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