GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM

Autor Meister, Derek
Titel Ghost Fighter
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator
ISBN 978-3-7855-6263-5 Reihe Das Licht, das tötet
Verlag Loewe, Bindlach, 2010
Seitenzahl 437 Preis 16,90 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Medienart Buch: Hardcover Gattung  Fantastische Erzählung
Zielgruppe 16-17
ab 18
Inhaltsangabe Ian Boroughs und sein Freund Benjamin sind auf der Suche nach Ians verschwundenem Großvater. Ian hofft, dass der alte Mann ihm erklären kann, wer die merkwürdigen Lichtwesen sind, die nur er sehen kann und wieso sie einst Ians Vater getötet haben. Doch offensichtlich suchen noch andere Leute nach dem alten Mann. Zur gleichen Zeit sucht das Mädchen Chiyo nach dem Wesen, das ihre Großmutter verbrannte. Mittels eines seltsamen Helmes kann sie ebenfalls die Geisterwesen sehen.
Beurteilungstext Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Teil einer insgesamt dreibändigen Serie. Da mir der erste Teil nicht vorlag und es auch keine Zusammenfassung der Ereignisse gab, fiel es mir sehr schwer mich in die Geschichte und die Figuren in den unterschiedlichen Handlungssträngen hineinzufinden.
Das Buch ist abwechslungsreich geschrieben und die häufigen Wechsel zwischen den Handlungssträngen, -orten und -personen treiben die Story gekonnt voran. Die Sprache ist der Altersgruppe angemessen.
Trotz seines fantastischen Rahmens kann die Geschichte wohl eher als eine Art Wissenschafts-Thriller bezeichnet werden, da sich mehr und mehr herausstellt, dass die Wesen, die Ian sieht, keine Geister sind, sondern Wesen aus einer anderen Dimensionen, die durch ein Experiment in unsere Welt geholt wurden. Die Erklärung für das Phänomen wirkt logisch, obwohl ich ihren Wahrheitsgehalt nicht wirklich beurteilen kann. Sehr gut finde ich, dass am Ende des Buches in einem Glossar die wichtigsten unbekannten Begriffe noch einmal erklärt werden.
Trotz allem wollte bei mir so keine richtige Spannung aufkommen und ich konnte mit keinem der Akteure so richtig mitfiebern. Ob das nur daran lag, dass mir ein tieferes Bild der Charaktere durch die Kenntnis von Band 1 fehlt, kann ich leider nicht sagen.
Ansonsten ist das Buch durchschnittlich und daher für LeserInnen, die sich für solche Bücher interessieren durchaus zu empfehlen, alle anderen werden wahrscheinlich nicht viel Freude daran haben.
Bewertung

 eingeschränkt empf.

Rezensent

 tad, Nordrhein-Westfalen

  in der AJuM Datenbank Ja
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