GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM

Autor Prineas, Sarah
Titel Der Magische Dieb- Auf der Suche nach dem Stein der Macht
Übersetzer / Originalsprache Krüger, KnutEnglisch
Illustrator Caparo, Antonio Javier
ISBN 978-3-570-13561-7 Reihe Der Magische Dieb
Verlag cbj, München, 2009
Seitenzahl 304 Preis 16,95 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Medienart Buch: Hardcover Gattung  Fantasy
Zielgruppe 10-11
12-13
Inhaltsangabe Der magische Dieb, das ist der Straßenjunge Conn. Als dieser wieder einmal einen Mann bestiehlt, bekommt er etwas völlig Unerwartetes: einen Stein, der beginnt zu leuchten. So kommt es, dass Conn Lehrling eines Magiers wird und mitten in einem spannenden Abenteuer landet.
Beurteilungstext Dieser Debütroman von Sarah Prineas ist der erste Band einer als Trilogie angelegten Geschichte um den Straßenjungen und Dieb Conn. In einer unvergleichlich magischen Welt muss sich Conn durch Diebstahl und als Schlossknacker über Wasser halten. So begegnet er auch dem Magier Nevery, als er diesen bestiehlt. Doch hält Conn ausgerechnet den Locus Magicalicus, einen Stein, indem sich Magie konzentriert, in der Hand, der ihn eigentlich innerhalb weniger Augenblicke töten müsste. Doch stattdessen beginnt dieser zu leuchten. Nevery beschließt daraufhin Conn zunächst als Laufburschen, später als Lehrling bei sich aufzunehmen. Nevery selbst wurde vor Jahren aus der Stadt verbannt, kehrt jedoch nun zurück, da die Magie in der Stadt auf unerklärliche Weise immer weiter herabsinkt.
Von Anfang an fasziniert die Geschichte und die Welt, in der sie spielt. Conn ist ein liebenswerter, origineller Charakter, mit dem man sich schnell identifizieren kann. Seine Geschichte ist spannend und amüsant erzählt und mit wunderbaren Einfällen geschmückt, weshalb man das Buch regelrecht verschlingt. Man erkennt, dass er kein gewöhnlicher Junge ist, sondern großes Talent als Magier beweist und schließlich auch die ganze Stadt retten wird.
Am Anfang eines jeden Kapitels findet man eine liebevoll gestaltete Bleistiftzeichnung und abgeschlossen werden sie durch kurze Tagebucheinträge des Magiers Nevery, in denen er seine Gedanken und Pläne festhält. Gedruckt sind diese Tagebucheinträge auf grauem Papier, welches wie verblichenes Pergament wirkt. So ist auch die Gestaltung des Buches abgestimmt auf die Geschichte und fügt sich wunderbar ein. Ein überaus gelungenes und mitreißendes Buch, dass, obwohl es eine abgeschlossene Handlung vorweist, auf den nächsten Teil mit Spannung warten lässt.
Bewertung

 sehr empfehlenswert

Rezensent

 kg, Sachsen-Anhalt

  in der AJuM Datenbank Ja
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