GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM

Autor Carigiet, Alois
Titel Zottel, Zick und Zwerg
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator Carigiet, Alois
ISBN 978-3-280-01441-7 Reihe
Verlag Orell-Füssli, Zürich, 2008
Seitenzahl 32 Preis 16,80 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Medienart Buch: Hardcover Gattung  Bilderbuch
Zielgruppe 4-5
6-7
8-9
10-11
Inhaltsangabe Carigiet erzählt in Bild und Wort die Geschichte eines jungen Ziegenhirten in einem Schweizer Bergdorf. Maurus, der täglich die Ziegen des Dorfes zur Bergweide führt, vermisst eines Tages drei Ziegen und muss sie in einer gefährlichen Suchaktion retten. Bei Regen ist der Wildbach noch schwieriger zu überqueren, und Maurus verletzt sich beim Sprung.
Beurteilungstext Alois Carigiet stellt in seinen Kinderbüchern die belebte Natur (mit Menschen, Tieren und Pflanzen) seiner schweizerischen Heimat dar. Ausdrucksstark(expressiv) kombiniert er dabei Aquarellmalerei und Kreidezeichnung. Im vorliegenden Band will er Kindern die Freude vermitteln, die ihm selbst wiederfahren ist, wenn er”das Geläut und Geklingel einer Ziegenherde vernahm”, er erzählt von den Freuden und Leoden des Hirtenlebens. Der Ziegenhirte Maurus sammelt täglich die Tiere des Dorfes und führt sie auf die Bergweide. Aus Stinas Stall(Auch hier verwndet Carigiet wie schon im Titel immer wieder gern Alliterationen) nimmt er die eigenwilligen Ziegen Zottel, Zick und Zwerg mit. Auf einer Bergspitze stellt Maurus nach einer kurzen Pause fest, dass die drei ausgerissen sind. Eine spannende und gefährliche Suche, die durch Re. Mensch unt Tiere gen und Gewitter noch erschwert wird, beginnt. Mit einem waghalsigen Sprung muss Maurus den Wildbach überqueren und verletzt sich dabei. Der Knöchel schwillt an, der Junge hinkt, aber er gibt nicht auf und findet schließlich das glockenhelle Klingeling der Ziegen. Auf dem Rückweg müssen sie einen umgestürzten Baum als Pfad nutzen. Menschen und Tiere beenden den Tag friedlich miteinander, Mit Naturheilmitteln und einem Zauberspruch schläft Maurus ein.
Diese Heile-Welt-Geschichte ist kunstvoll ins Bild gesetzt, sie erfreut Jung und Alt beim Betrachten, das historische Kunstbilderbuch wirkt an keiner Stelle kitschig, auch wenn der Urheber kein Hehl daraus macht, dass er die gezeigte Bergbauernwelt seiner Kindheit liebt.
Bewertung

 sehr empfehlenswert

Rezensent

 verh, Hessen

  in der AJuM Datenbank Ja
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