GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM

Autor Staguhn, Gerhard
Titel Warum das Weltall immer rätselhafter wird Das Neueste vom Universum.
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator
ISBN 978-3-446-23423-9 Reihe
Verlag Hanser, München, 2009
Seitenzahl 189 Preis 15,90 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten
Medienart Buch: Hardcover Gattung  Sachbuch
Zielgruppe 12-13
14-15
16-17
ab 18
Inhaltsangabe Faszinierende Weiten, grenzenloser Raum - ein unendliches Potential an Wundern und Fragen. Gerhard Staguhn erzählt von rasanten Entwicklungen, spannenden Neuigkeiten und ungelösten Rätseln aus der Welt der Astronomie.
Beurteilungstext Romantischer Sternenhimmel, Glück versprechende Sternschnuppen - und dahinter ein unendlicher Raum an ungelösten Rätseln. Doch die Astronomie ist eine fleißige Wissenschaft. In großem Tempo sammelt sie neue Informationen und immer ausgefeiltere Technik liefert Bilder (zu bestaunen am Beginn des Buches) von ungeahnter Präzision. Kaum ins All geschossen, sind Teleskope überholt - oder defekt. Staguhn berichtet von "Hubble's Vermächtnis, diesem vor nun mehr 20 Jahren in die Erdumlaufbahn geschossenen optischen Himmelsspäher. Von Höhen und Tiefen dieser Technik, von Neuentwicklungen und großen Ideen. Wir lesen über extrasolare Planeten, Kometen, Asteroiden und Sonnen. Der Wissenschaftsjournalist bringt uns auf den neuesten Stand in Sachen Kosmologie - und es ist nicht eine Zeile langweilig. Gerhard Staguhn hat bereits in zahlreichen Arbeiten sein Talent für die Vereinfachung bewiesen. Komplizierte Zusammenhänge vermag er klar und verständlich darzulegen, scheinbar wenig spannende Themen zu einer rasanten Story zu gestalten. Dabei wirkt vor allem Stuguhns Begeisterung so ansteckend, dass man ihr kaum entgehen kann.
Natürlich ist die Geschichte unseres Universums per se ein Faszinosum. Wer hat nicht schon einmal fragend in den dunklen Sternenhimmel geblickt, Captain Futur um seine Reisen beneidet oder nach Leben im All gefragt. Nun Gerhard Staguhn bringt ein wenig neues Licht ins Dunkel - auch wenn er am Ende erklärt, dass wir heute nicht viel mehr über das Universum wissen als vor zehn Jahren. "Mehr denn je ist die Astronomie im Umbruch begriffen. Womöglich müssen grundlegende Fragen zum Wesen des Kosmos völlig neu gestellt werden. Vertrautre Sichtweisen geraten ins Wanken. Dabei wird eines immer deutlicher: Je mehr wir über das Universum wissen, umso rätselhafter wird es. Die Astronomie ist eine abenteuerliche Wissenschaft. Wer sich auf sie einlässt, kommt aus dem Staunen nicht heraus." Wohl wahr!
Bewertung

 sehr empfehlenswert

Rezensent

 ar, Bremen

  in der AJuM Datenbank Ja
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