GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM

Autor Riordan, Rick
Titel Percy Jackson - Diebe im Olymp
Übersetzer / Originalsprache Haefs, GabrieleEnglisch
Illustrator Vogt, Helge
ISBN 978-3-551-55437-6 Reihe
Verlag Carlsen, Hamburg, 2010
Seitenzahl 448 Preis 16,90 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Medienart Buch: Hartpappe Gattung  Fantastische Erzählung
Zielgruppe 12-13
14-15
16-17
ab 18
Inhaltsangabe Das Buch ist eine fantastische Reise, bei der griechische Mythologie und Gegenwart verschmelzen. Die Idee an sich ist schon kurios und so geht es dann auch im Roman entsprechend turbulent zu: Percy gelangt in das Halbblutcamp, wo er erfährt, dass sein Vater der Gott Poseidon ist. Gemeinsam mit seinen Gefährten begibt er sich auf eine spannende wie abenteuerliche Reise quer durch die USA nach einem gestohlenen Artefak. Dabei begegnen ihnen jede Menge Ungeheuer aus der griechischen Mythologie.
Beurteilungstext Mit dem Buch "Diebe im Olymp" werden wir mitsamt unserer europäischen griechischen Götterwelt nach Amerika in die Gegenwart des 21. Jahrhunderts transferiert. Das klingt schon sehr befremdlich und doch dürfte es gerade deshalb das Interesse und die Aufmerksamkeit der Kinder erregen. Die Idee an sich ist schon kurios und so geht es dann auch im Roman entsprechend turbulent zu:
Percy oder auch Perseus genannt, erfuhr in seinem bisher relativ kurzen Leben schon einige Schicksalsschläge. Er ist Problemkind, das bereits sechs Mal die Schule wechseln musste. Schließlich musste er sogar vor seiner Mathe-Lehrerin, die sich plötzlich in eine Furie verwandelte, und dem Minotaurus fliehen. Schutz findet er in einem Camp, dem Halbblut-Camp, in dem Kinder mit einem göttlichen Elternteil leben. Dort erfährt er, dass sein Vater der Gott Poseidon ist. Gemeinsam mit seinen Gefährten Grover, einem Satyrn und Annabeth, der Tochter der Göttin Athene macht er sich auf die Suche nach einem gestohlenen Artefakt. Dabei begegnete er zahlreichen Ungeheuern aus der griechischen Mythologie und muss viele Abenteuer bestehen. Ihre Suche führt sie schließlich auf eine fantastische Abenteuerreise quer durch die USA, sogar bis in die Unterwelt, dessen Eingang sich in einem Hollywood-Studio befindet. Dank des fesselnden Erzählstils des Autors Rick Riordan bleibt die Spannung bis zuletzt erhalten.

Das Buch Götter im Olymp ist eine Symbiose von Mythologie und der Gegenwart. Geschickt verbindet der Autor mythologisches mit dem Alltäglichen und sorgt dafür, dass den Kindern auf fantastische Weise die griechische Mythologie nähergebracht wird. Gemeinsam mit dem Helden Perseus, der sich in der Götterwelt nicht besonders gut auskannte, lernen auch die Leser einiges dazu. Sie erfahren die Namen, bestimmte Charakterzüge der einzelnen Gottheiten sowie deren Attribute und besonderen Merkmale.
Die Götter wirken nicht wie Wesen aus einer anderen Welt, sondern gliedern sich in die moderne Welt ein. So haben die Götter ihren Sitz in einem Wolkenkratzer oder fahren gern mal, wie der Kriegsgott Ares mit dem Motorrad.

Der Hauptheld dieser Geschichte ist Percy Jackson, der sich seinen Ängsten stellen und Mut beweisen muss. An seiner Seite stehen seine beiden Freunde Grover und Annabeth, ohne deren Hilfe er die Aufgaben nicht hätte bewältigen können. Er muss lernen, dass man nur schrittweise und gemeinsam ans Ziel kommen kann. Dies dürfte auch für die jüngeren Leser lehrreich sein, die sich schnell mit den Personen des Romans identifizieren werden.
Das einzige, was ich bemängeln muss, ist, dass der Held den Namen Perseus trägt, dabei ist doch allgemein bekannt, dass Perseus ein Sohn des Zeus und nicht von Poseidon ist.

Das Buch ist in einzelne Kapitel gegliedert, wobei jedes mit einer kurzen prägnanten Überschrift gegliedert ist, die den Leser zum weiterlesen anregen soll. Im Anhang findet sich eine Glossar mit den im Buch vorkommenden mythologischen Gestalten und Begriffen. Hier kann der Leser sich tiefgründiger informieren und sein Wissen über die griechische Mythologie bereichern.

Bewertung

 sehr empfehlenswert

Rezensent

 T-Ka, Thüringen

  in der AJuM Datenbank Ja
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