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GEW |
Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM |
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Autor |
Leavitt, Martine |
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Titel |
Keturah - Gefährtin des Todes |
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Übersetzer / Originalsprache |
Kollmann, Birgitt / Englisch |
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Illustrator |
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ISBN |
978-3-446-23475-8 |
Reihe |
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Verlag |
Hanser, München, 2010 |
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Seitenzahl |
240 |
Preis |
14,90 € (D) |
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Ausführung |
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Einsatzmöglichkeiten |
Büchereigrundstock für Arbeitsbücherei |
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Medienart |
Buch: Hardcover |
Gattung |
Fantastische Erzählung |
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Zielgruppe |
14-15 12-13 |
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Inhaltsangabe |
Keturah, eine junge 16-jährige Frau, begegnet dem Tod, nachdem sie sich im Wald verlaufen hat. Er erscheint ihr als stattlicher Mann und es gelingt ihr, ihn hinzuhalten. Doch die Bedingung, die er stellt, ist schier unlösbar. Sie muss in kürzester Zeit die Liebe ihres Lebens finden, denn sonst hat sie ihr Leben verwirkt.... |
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Beurteilungstext |
Was auf dem Cover aussieht wie ein Liebesroman, fesselt von der ersten Zeile. Ja, es geht um die Liebe. Doch auf einer für jugendliche Leser sehr philosophischen Ebene. Gebannt verfolgt man, wie die Heldin Keturah Gevatter Tod immer wieder davon überzeugt, ihre Freunde, ihre Bekannten und auch ihre geliebte Großmutter am Leben zu lassen. Sogar die Pest macht dank Keturah einen Bogen um ihr Dorf und verschont seine Bewohner. Unwillkürlich fragt man sich, ob man ebenso gehandelt oder auch geantwortet hätte. Dennoch ist Keturah nicht unbelastet, denn sie steht unter dem Druck, so schnell wie möglich ihre große Liebe zu finden, den Mann fürs Heiraten, ein Häuschen bauen und ein Kind im Arm zu halten. Dies erweist sich als schwierigste Aufgabe. Wie schön wäre es doch und auch nicht schwer, den jungen Lord Temsland zu nehmen, der ihr alle Träume erfüllen würde... Doch es fühlt sich falsch an und auch nicht ehrlich. Denn am Ende begreift Keturah, dass sie dem Tod schon immer näher war als jeder andere Mensch. Deshalb erwählt sie ihn. Man müsste traurig sein, ob dieses Endes, doch man kann es nachvollziehen und hat es letztlich schon erwartet. Mit Leichtigkeit fließen die Handlungsstränge zusammen, gelingt es Keturah, die Liebenden zueinander zu bringen. Welch wunderbare Idee, einen alten Stoff, nämlich den vom Gevatter Tod, erneut aufzugreifen und ein junges Leben unwiderruflich daran zu binden... Eingebettet in das mittelalterliche England ist es ein traumhafter und träumerischer oder aber auch verträumter Roman über eine außergewöhnliche Liebe. Einfach herrlich! |
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Bewertung |
sehr empfehlenswert |
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Rezensent |
T-Lie, Thüringen |
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in der AJuM Datenbank |
Ja |
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