GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM

Autor Masur, Olga
Titel Ich wollt, ich wär die Letzte
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator
ISBN 978-3-00-002574-X Reihe
Verlag Masur, Olga, Hamburg, 2010
Seitenzahl 399 Preis 35,00 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Medienart Gattung  Biografie/Biografische Erzählung
Zielgruppe 14-15
16-17
ab 18
Inhaltsangabe Die Autorin arbeitet ihre Vergangenheit auf, Missbrauch , beginnend im Kleinkindalter.
Beurteilungstext Für mich war dieses Buch sehr emotional und ging mir ziemlich ans Herz. Die ehrliche und direkte Art der Autorin hat mir gut gefallen. Es war ein sehr flüssiges Lesen, man hat verstanden, was man las und die kleinen Zwischenerklärungen haben dies noch unterstützt.

Es wird sehr viel von früher erzählt, das Wesentliche kommt erst ab der Mitte.

Ich hatte am Anfang das Gefühl, dass nichts weiter passieren würde, aber das war ja nicht der Fall. Was ich dann las, schockierte mich sehr und ich konnte nicht fassen, dass einem Menschen sowas zustoßen kann. Was ich auch sehr interessant fand, war die Therapie. Man konnte nachvollziehen, wie sowas abläuft und was bei so einer Therapie gemacht wird. Ihre Menschenkenntnis kommt in diesem Buch auch sehr gut rüber, sie sieht Personen und kann sich denken, wie deren Persönlichkeit ist, wie sie denken, wie sie fühlen.

Auf jeden Fall ist dieses Buch nichts für schwache Nerven, mich hat es zu Tränen gerührt und ging mir sehr nahe. Ich finde es bewundernswert, wie man über solch grausame Ereignisse ein Buch schreiben kann.

Ich hoffe, dieses Buch hat der Autorin geholfen, ihre Vergangenheit zu bewältigen und mit diesen grausamen Ereignissen klar zu kommen. Dieses Buch ist empfehlenswert für Personen, die sich für solche Themen interessieren und natürlich für Betroffene, denn es macht Mut.

M. R. 16 Jahre

Bewertung

 empfehlenswert

Rezensent

 T_Be, Thüringen

  in der AJuM Datenbank Ja
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