GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM

Autor Remes, Ilkka
Titel Heiße Ware über dem Eismeer
Übersetzer / Originalsprache Moster, StefanFinnisch
Illustrator
ISBN 978-3-423-71364-1 Reihe
Verlag dtv, München, 2009
Seitenzahl 303 Preis 8,95 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Medienart Buch: Taschenbuch Gattung  Erzählung
Zielgruppe 12-13
14-15
Inhaltsangabe Aaro (14) und sein arbeitsloser Freund Niko(18) schrieben einen Kettenbrief und erfreuen sich über die Einnahmen. Sie werden erpresst, da diese Briefe illegal sind, verfolgen den Erpressen und geraten in Lebensgefahr.
Beurteilungstext Aaro ist zu Besuch bei seiner Oma in Finnland. Die Idee mit dem Kettenbrief hatte er, er hat aber auch zuerst Skrupel. Die Einnahmen kommen beiden Jungen gelegen. Erpresst wird Aaro vom Kleinganoven Marco, der in Geldnot ist. Marco ist aber gleichzeitig an einem großen Drogenschmuggelgeschäft beteiligt. Getarnt wird diese Drogenlieferung durch eine Filmproduktion in einem finnischen Hafen. Niko macht dort als Statist mit, Aaro bleibt im Hintergrund, denn sie dürfen Marco nicht aus den Auge verlieren. Aaro bemerkt schnell, dass es keine echten Filmaufnahmen gibt, erkennt aber erst spät den wahren Grund dieser Tarngeschichte. Zunächst glauben die Jungen, Geldfälschern auf der Spur zu sein. Eine Verfolgung beginnt, an der Grenze zu Norwegen gibt es Schwierigkeiten, Aaro will alles richtig machen, macht dadurch aber viele Fehler, gerät in Lebensgefahr, schüttelt nebenbei in der Drogenbande einiges durcheinander.
Spät schaltet sich die Polizei ein, die nun auch die Sache mit den Kettenbriefen erfährt. Die Jungen kommen mit einem blauen Auge davon.
Diese Geschichte ist temporeich, übertrieben, unrealistisch und spannend. Der Erpresser läuft in seinen drei Betätigungsfeldern unter drei unterschiedlichen Namen. Schauplätze wechseln, die Geschichte wird dennoch fast durchgängig chronologisch erzählt. In den Kapiteln stehen die Personen abwechselnd im Fokus. Es gibt unerwartete Wendungen und zumindest für die Jungen ein Happy End.
Nettes Lesefutter für Jungen.
Bewertung

 empfehlenswert

Rezensent

 Fee, Niedersachsen

  in der AJuM Datenbank Ja
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