GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM

Autor Rosenblum, Amalia
Titel Der schönste Hundesommer der Welt
Übersetzer / Originalsprache Pressler, Mirjam
Illustrator Waechter, Philip
ISBN 978-3-407-79961-6 Reihe
Verlag Beltz, Weinheim, 2009
Seitenzahl 165 Preis 12,95 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten Büchereigrundstock
Medienart Buch: Hardcover Gattung  Abenteuererzählung
Zielgruppe 8-9
10-11
Inhaltsangabe Der Hund Johnny, der glücklich in einem kleinen Dorf wohnt, erlebt viele Abenteuer mit seinem besten Freund, dem Hund Artur - bis dieser plötzlich mit seiner Familie in die Stadt ziehen muss. Nachdem Johnny Artur lange nachtrauert, findet er schließlich in dem Neuankömmling Schoko einen neuen Begleiter. Doch beide müssen eine harte Probe durchmachen, bis sie lernen, was Freundschaft wirklich ausmacht.
Beurteilungstext Das Buch “Der schönste Hundesommer der Welt” erzählt zunächst auf anrührende Weise von Johnny, der seinen besten Freund Artur schmerzlich vermisst und sich noch lange nach dessen Abreise in die große Stadt an die gemeinsamen Abenteuer erinnert. Den Schmerz zu überwinden hilft ihm “sein Mensch” Ilan und die Colliehündin Golda, “die alles weiß” und Johnny an ihren Weisheiten teilhaben lässt. Als schließlich der Hund Schoko ins Nachbarhaus einzieht, dauert es eine Weile, bis Johnny sich ihm nähert und die beiden schließlich unzertrennlich werden.
Die zunächst anrührende und durchaus lesenswerte Geschichte, die das Seelenleben und die Gedanken Johnnys anschaulich schildert, ihn ansonsten in seinem Verhalten als einen normalen Hund erscheinen lassen, verändert sich jedoch nach einigen Kapiteln. Das was - bezogen das Leben Johnnys - eben noch interessant wirkte, wird durch das Auftauchen einer großen Zahl von anderen Tieren und deren Verhalten auf eine eher absurde Ebene gehoben: Alle Tiere treffen sich regelmäßig im Wald, um dort ein Lagerfeuer zu errichten, Marshmallows zu grillen und Gesellschaftsspiele zu spielen. Bei einem Unfall Schokos wird er von einem Eichhörnchen verbunden und von Wildschweinen auf eine selbstgebaute Bahre gelegt, etc. Für mich persönlich passen beide Ebenen nicht recht zueinander und das Buch leidet unter dieser Diskrepanz.
Wunderschön und passend sind dagegen die Federzeichnungen von Philip Waechter, die meist Kapitelbeginn und/oder -ende schmücken.
Bewertung

 eingeschränkt empf.

Rezensent

 ahdz, Nordrhein-Westfalen

  in der AJuM Datenbank Ja
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