GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM

Autor Osborne, Mary Pope
Titel Das verborgene Reich der Pinguine
Übersetzer / Originalsprache Rahn, SabineAmerikanisch
Illustrator Knipping, Jutta
ISBN 978-3-7855-6323-6 Reihe Das magische Baumhaus
Verlag Loewe, Bindlach, 2009
Seitenzahl 124 Preis 7,50 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten
Medienart Buch: Hardcover Gattung  Abenteuererzählung
Zielgruppe 8-9
10-11
Inhaltsangabe In Band 38 der Reihe "Das magische Baumhaus" gehen die Geschwister Anne und Philipp erneut mit dem Baumhaus auf die Reise, diesmal in die Antarktis. Sie suchen das vierte der Geheimnisse des Glücklichseins, um es dem kranken Merlin zur Gesundung zu bringen. Sie finden einen kleinen Pinguin, der sie begleitet, der Merlin mit Liebe und Wärme erfüllt und damit aus tiefen Niedergeschlagenheit befreien kann.
Beurteilungstext In Band 38 der Reihe "Das magische Baumhaus" gehen die Geschwister Anne und Philipp erneut mit dem Baumhaus auf die Reise. Sie suchen das vierte der Geheimnisse des Glücklichseins, um es gemeinsam mit drei anderen Fundstücken aus früheren Abenteuern dem kranken Merlin nach Camelot zu bringen. Vielleicht wird er so gesund? Diesmal geht es in die Antarktis an einen "Ort der uralten Krone". Der Weg dorthin ist in den geheimnisvollen Sätzen eines Gedichts verborgen. - In der Antarktis retten die Geschwister zunächst einen kleinen Pinguin vor dem Sturmvogel. Ihr Weg führt sie zu einer Forschungsstation. Es gelingt ihnen, sich unerkannt einer Journalistengruppe anzuschließen und so den ersten Zeilen des Wegweiser - Gedichts zu folgen. Der weitere Weg führt über einen Sturz in eine Gletscherspalte zu einem unterirdischen Pinguinreich. Das gerettete Jungtier macht deutlich, dass es bei Anne und Philipp bleiben will. So wird der kleine Pinguin als viertes Geheimnis des Glücklichseins zu Merlin gebracht werden und der alte Zauberer beginnt zu gesunden. - Diese Abenteuergeschichte, in der die Antarktis als nahezu leere Kulisse mit einem unterirdisch lebenden Volk tanzender Pinguine angereichert ist, kann kaum überzeugen. Der Schreibstil ist hölzern und überschwemmt mit wörtlicher Rede. Schön die Idee, zumindest an sechs Stellen "Informationshappen" über die Antarktis heute und früher, über Kaiserpinguine, Sturmvögel, die McMurdo-Forschungsstation und die Höhenkrankheit einzustreuen. Dies hätte ruhig etwas mehr und ausführlicher sein dürfen. Die schwarz weißen Bleistiftillustrationen unterstreichen den Text angemessen. Gleichwohl wird die Reihe ihre kleine Fangemeinde haben und lesefreudigen Kindern Lesefutter bieten.
Bewertung

 eingeschränkt empf.

Rezensent

 GSTR, Nordrhein-
Westfalen

  in der AJuM Datenbank Ja
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