GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM

Autor Vassilikos, Vassilis
Titel Das letzte Adieu
Übersetzer / Originalsprache Ponte, KyroGriechisch
Illustrator
ISBN 978-3-934941-58-8 Reihe
Verlag edition buntehunde, Regensburg, 2010
Seitenzahl 111 Preis 14,90 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten
Medienart Buch: Taschenbuch Gattung  Kettenerzählung
Zielgruppe 14-15
Inhaltsangabe Die 22 Kapitel dieses Buches sind miteinander durch ihr Thema verknüpft: Es geht um traurige Erinnerungen und Erlebnisse von Paaren, die sich lieben. Meistens stirbt der eine Partner, wenn er nicht schon am Anfang des Kapitels tot ist, oder der Leser erfährt einiges über vergangene Ereignisse, an die sich der Partner der toten Person erinnert. Außerdem wird die politische Situation Griechenlands vorgestellt, vor, während und nach der Militärdiktatur von 1967-1974…
Beurteilungstext Das Buch "Das letzte Adieu" von Vassilis Vassilikos ist eine gelungene Darstellung eines erotischen und traurigen Liebesromans.
Durch die kurzen Kapitel wird der Leser so sehr an das Buch gebunden, dass man es bei einem Durchgang sofort zu Ende lesen will, aber dann doch traurig ist, dass das Buch zu Ende ist. In dem ganzen Buch wird von einem "er" und einer "sie" erzählt, von denen der Leser keine Namen erfährt und somit dazu aufgefordert wird, konzentriert zu lesen und sich seine eigenen Gedanken zu machen. Gleichzeitig wird die Konzentration des Lesers durch das Wechseln der Themen und die langen Sätze beansprucht, sodass man schon mehr als einen Lesedurchgang benötigt.
Der Autor bereichert durch den geschickten Einsatz von informativen Fußnoten nicht nur die Lektüre der Leser, die mehr an der Liebesthematik interessiert sind, sondern auch der an Geschichte orientierten Leser, weil die Info-Texte das Buch verständlicher machen.
Außer der Tatsache, dass die Kapitel des Buches immer wieder neue Themen aufwerfen, ist das Buch meiner Meinung nach empfehlenswert für die Leser, die sich mit einem etwas anderen Liebesroman die Zeit vertreiben wollen. Für Kinder oder Jugendliche sind diese Kettenerzählungen allerdings aufgrund ihrer erzählerischen Unabgeschlossenheit weniger geeignet.
Bewertung

 eingeschränkt empf.

Rezensent

 CC, Nordrhein-Westfalen

  in der AJuM Datenbank Ja
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