| |
GEW |
Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM |
|
|
Autor |
Stockton, Shreve |
|
Titel |
Der tägliche Kojote |
|
|
|
|
Übersetzer / Originalsprache |
Winter, Kerstin / Englisch |
|
Illustrator |
|
|
ISBN |
978-3-86671-058-0 |
Reihe |
|
|
Verlag |
Autorenhaus Verlag, Berlin, 2009 |
|
Seitenzahl |
311 |
Preis |
19,80 € (D) |
|
Ausführung |
|
|
Einsatzmöglichkeiten |
Büchereigrundstock |
|
Medienart |
Buch: Hardcover |
Gattung |
Autobiografie/Autobiografische Erzählung |
|
Zielgruppe |
10-11 12-13 14-15 16-17 ab 18 |
|
Inhaltsangabe |
Shreve Stockton - eine junge Fotografin - erzählt, wie sie einer inneren Stimme folgt und ohne Job und ohne es jemals gesehen zu haben in ein 300-Seelen-Nest mitten in Wyoming zieht. Bald lernt sie den Viehzüchter Mike kennen, der ihr eines Tages einen Kojotenwelpen mitbringt. Eine Geschichte über die täglichen kleinen Abenteuer mit dem kleinen Charlie und nebenbei ein wunderbares Lehrstück darüber, mit welcher Fülle einen das Leben beschenken kann, wenn man es nimmt, wie es ist. |
|
|
|
|
Beurteilungstext |
Shreve Stockton erzählt die täglichen Gegebenheit in einer zauberhaft unprätentiösen, schlichten und direkten Weise, die den Leser mitten ins Geschehen lockt. Kleine Abenteuer und gefährliche Situationen sind rhythmisch in den Erzählfluss eingewebt, ohne je auf einen besonderen Höhepunkt zuzusteuern. Dadurch bekommt die Erzählung eine Gelassenheit, die für mich einfach nur die Liebe zum Leben ausdrückt. Kinder ab ca. 10 Jahren können dem Geschehen folgen, allerdings gibt es immer wieder Passagen, die über das Land und die Einwohner erzählen, die eher für Erwachsene interessant sind.
Die Erzählung der Aufzucht des Kojotenwelpen bietet für jeden Tierliebhaber wunderschöne, lesenswerte Momente, beschreibt aber auch eindrücklich die Schwierigkeiten und für die Autorin lebensgefährlichen Situationen, die im Umgang mit einem wilden Tier auftreten können.
Fast nebenbei erfahren wir mehr und mehr über den Viehzüchter Mike, seine Trauer über den Tod seiner Tochter, die er sieben Jahre zuvor verloren hat, darüber, wie Shreve sanft versucht, ihm darüber hinwegzuhelfen. Am Ende des Buches scheint es so, als seien Mike, Shreve und Charlie drei Wesen, die alle still genug waren um den Ruf eines Schicksals zu hören, der sie zu den Lebewesen geführt hat, welche sie alle am meisten auf dieser Welt gebraucht haben.
Das Buch ist mit über 60 kunstvollen, farbigen und meist ganzseitigen Fotografien von Charlie und der Landschaft in Wyoming ausgestattet.
Auf der Website www.dailycoyote.net kann man verfolgen, wie Shreves und Charlies Geschichte weitergeht und wunderschöne Bilder bewundern. |
|
Bewertung |
sehr empfehlenswert |
|
Rezensent |
KeS, Nordrhein-Westfalen
|
| |
in der AJuM Datenbank |
Ja |
|
|
|
| |
Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin. |
| |
AJuM der GEW c/o Ulrich H. Baselau, Osterstr. 30, 26409 Wittmund |