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GEW |
Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW
AJuM |
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Autor |
Regnaud, Jean und Bravo,, Emile |
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Titel |
meine mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen |
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Übersetzer / Originalsprache |
Wilksen, Kai / Französisch |
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Illustrator |
Bravo, Emile |
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ISBN |
978-3-551-77790-4 |
Reihe |
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Verlag |
Carlsen, Hamburg, 2009 |
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Seitenzahl |
118 |
Preis |
17,90 € (D) |
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Ausführung |
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Einsatzmöglichkeiten |
Büchereigrundstock |
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Medienart |
Buch: Hardcover |
Gattung |
Comic |
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Zielgruppe |
8-9 10-11 12-13 |
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Inhaltsangabe |
In dieser graphic novel erlebt der kleine Jean seinen Schulanfang. Während die meisten Kinder Väter und Mütter haben, wird er meist von Kindermädchen, Omas, Freunden oder einer Lehrerin erzogen. Schmerzlich und abenteuerlich muss er erfahren, dass seine Mutter (ähnlich wie der Weihnachtsmann) nicht mehr existiert. |
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Beurteilungstext |
Diese graphic novel erzählt in Bildern und wenig Text (der bald von Leseanfängern bewältigt werden kann) aus dem Leben von Jean und seinem jüngeren Bruder Paul, die mit ihrem alleinerziehenden Vater(von Beruf Chef) und wechselnden Bezugspersonen aufwachsen. Es gelingt ihm nicht, irgend jemandem die Frage zu stellen, wo seine Mama ist. Erst das Nachbarmädchen Michèle, das manchmal aus Langeweile mit Jean spielt, inszeniert einen geheimnisvollen Briefwechsel mit Jeans Mama, die angeblich auf Reisen ist. In etlichen Kapiteln und Intermezzi plätschern Jeans erster Schultag, seine Erfahrungen mit Kindermädchen, Erziehungsmethoden, Großeltern und Freunden dahin, bis sich verschiedene Ereignisse zu einem explosiven Höhepunkt zuspitzen: Da das Kindermädchen Yvette über Weihnachten zu ihrer Familie und ihrem Freund fährt, kommt Oma Edith. Der gestresste Vater organisiert einen Weihnachtsmann, den die Kinder heimlich fotografieren. Michèle findet Indianer-Spielen doof, entlarvt den Weihnachtsmann(ihren Vater)Den Weihnachtsmann gibt es gar nicht!und Deine Mutter ist tot!!Weinend läuft Jean nach Hause und muss lernen:Ich bin jetzt zu groß, um an sie zu glauben...(Mama und Weihnachtsmann). Die rührende Geschichte wirkt in der Kurzfassung naiv und durch die Bilder ein bisschen lustig und unterhaltsam, sodass hier ernsthafte Erfahrungen humorvoll aufgearbeitet erscheinen. Das Verstehen und Entschlüsseln verschiedener Text-Bildstrukturen ermöglicht unterschiedliche Verstehensebenen. Die Bilder wechseln von ganzseitigen Tafeln, kleinen Einzelbildern, Paneels, Bildstreifen und Sequenzen mit 12-16 Bildern. Die Abfolge der Bilder bleibt übersichtlich und nicht sehr schnell. Die kurzen Gedanken, Symbole, Sprechblasen und Erzähltexte stehen auf hellem Untergrund in den farbigen Bildern eingelassen. Entsprechend der wenig erfreulichen Lebenssituation von Jean hat jedes der 12 Kapitel hat einen gedämpften, fast düsteren Grundfarbton, daraus treten nur wenige freudige Momente in helleren Farben hervor. |
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Bewertung |
sehr empfehlenswert |
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Rezensent |
verh, Hessen |
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in der AJuM Datenbank |
Ja |
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Die Rezension ist der Datenbank unter
www.ajum.de entnommen. |
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