GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW

AJuM

Autor Berger, Ulrike
Titel Wie entdeckte der Mensch das Feuer
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator Kersten, Detlef u.a.
ISBN 978-3-86613-578-9 Reihe Was Kinder wissen wollen
Verlag Velber, Freiburg i. B., 2009
Seitenzahl 45 Preis 10,90 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten für Arbeitsbücherei
Medienart Buch: Hardcover Gattung  Sachbuch
Zielgruppe 10-11
12-13
Inhaltsangabe Zwanzig Fragen zu den Menschen der Steinzeit werden anhand von Fotos, Cartoons und erläuternden Texten beantwortet.
Beurteilungstext Zwanzig Fragen auf zwanzig Doppelseiten geben einen Einblick in die Welt der Steinzeitmenschen. Jeweils eine Doppelseite ist einer Frage gewidmet. Auf der rechten Hälfte illustriert ein ganzseitiges Foto das Thema. Viele dieser Fotos sind offenbar in einem Freilichtmuseum mit stilecht gekleideten Schauspielern geschossen worden und lassen dadurch die Steinzeit lebendig werden. Auf der linken Seite dominiert der zweispaltige Text. Eine leicht verständliche Sprache und die große Schrift erleichtern das Lesen der inhaltlich anspruchsvollen Erläuterungen. Ein farbiger Cartoon unten auf der Seite macht zusätzlich Spaß.
Die Autorin beschäftigt sich mit allgemeinen Fragen, wie “Warum heißen die ersten Menschen so komisch?” oder “Warum erhob sich der Mensch auf zwei Beine?”, aber auch mit eher speziellen Themen wie “Was ist ein Kökkenmöddinger?” oder ”Wie kam der Mensch zum Hund?” Dabei beschränkt sie sich auf jeweils eine gängige Theorie, auch wenn neuere Überlegungen Zweifel an deren Richtigkeit aufkommen lassen, zum Beispiel bezüglich der Entwicklung des zweibeinigen Ganges oder des Hundes als Haustier. Mehrere Fragen gelten den Neandertalern. Insgesamt geben die Texte einen schönen Eindruck vom Leben der Menschen in der Steinzeit.
“Wie entdeckte der Mensch das Feuer” ist ein ansprechendes Buch, das sich auch zur Recherchearbeit im Unterricht eignet.
Bewertung

 empfehlenswert

Rezensent

 Spra, Hessen

  in der AJuM Datenbank Ja
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Die Rezension ist der Datenbank unter  www.ajum.de entnommen.
 
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