GEW

Eine Buchbesprechung der
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien
der GEW

AJuM

Autor Völler, Eva
Titel Schluss mit der Jungsdiät
Übersetzer / Originalsprache
Illustrator
ISBN 978-3-401-06287-7 Reihe
Verlag Arena, Würzburg, 2008
Seitenzahl 299 Preis 12,95 € (D)
Ausführung
Einsatzmöglichkeiten
Medienart Buch: Taschenbuch Gattung  Adoleszenzroman
Zielgruppe 14-15
16-17
Inhaltsangabe Friederike jobbt in den Ferien im Fitness-Studio. Zuhause ist das Geld knapp, besonders seit ihr Vater, der mit seiner neuen Familie ein Häuschen im Grünen bezogen hat, arbeitslos ist. Die Großmutter wird immer vergesslicher und ist für sich selbst und andere ab und zu eine Gefahr. Zu all der Aufregung in Friederikes Leben kommt auch noch, dass ihre Freundin Valerie der Meinung ist, dass Friederike einen Freund und Sex benötigt, um glücklich zu sein und so macht sie sich munter ans Verkuppeln.
Beurteilungstext In Friederikes Leben ist einiges los. Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter, Großmutter und dem kleinen Bruder. Der Vater ist ausgezogen und hat eine neue Familie gegründet. Das ohnehin schon knappe Geld wird noch knapper, als der Vater seine Arbeit verliert. Friederike und ihre Freundin Valerie bekommen einen Ferienjob in einem Fitness-Studio, doch leider nicht wie erhofft an der Saftbar, sondern als Putzfrauen. Die Oma wird zunehmend vergesslicher und so riecht es in der Wohnung des Öfteren verbrannt und eigentlich sollte sie nicht mehr alleine gelassen werden. Und das schwerwiegendste Problem ist - nach Ansicht von Valerie - Friederike hat keinen Freund und keinen Sex, was Valerie schnellstens versucht, abzustellen. Doch die Kandidaten, welche Friederike vorgestellt bekommt, sind alle älter und recht unsensibel. Jedes Mal taucht in brenzligen Situationen Erik als Retter auf. Er ist in ihrer Klasse und gibt ihr Nachhilfeunterricht in Mathe. Er ist nett, kommt aber als Partner nicht in Frage, denn - wie schrecklich - er ist jünger als sie, das geht natürlich nicht… Die Ich-Erzählerin Friederike ist ein Mädchen wie viele, ihre Gedanken über ihr Leben sind gut nachzuvollziehen und der Leser kann sich gut in sie hineinversetzen. Die Sprache ist ebenfalls gelungen und lebensnah. Die Erkenntnis, dass frau „es" nicht unbedingt tun muss, um glücklich und zufrieden zu sein, und dass es auch noch andere wichtige Dinge im Leben gibt, tut nicht nur Frederike gut.
Bewertung

 empfehlenswert

Rezensent

 BW-UKL, Baden-Württemberg

  in der AJuM Datenbank Ja
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Die Rezension ist der Datenbank unter  www.ajum.de entnommen.
 
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